Ein Vorfall, der die Justizanstalt Asten in Oberösterreich erschüttert: Ein Justizwache-Beamter wurde beim Sex mit einer Insassin im Schweinestall erwischt. Die Konsequenzen sind drastisch.
Ein Schweinestall wird zum Tatort
Wie die Tageszeitung „Heute“ berichtet, kam es in einer Außenstelle der Justizanstalt Asten zu einem Vorfall, der seinesgleichen sucht. Ein 39-jähriger Justizwache-Beamter, der ursprünglich aus dem Westen Österreichs nach Asten versetzt wurde, wurde auf frischer Tat ertappt. Der Schauplatz? Ein Schweinestall, in dem Insassen normalerweise zur Arbeit eingeteilt werden. Doch an diesem Tag diente der Stall offenbar einem ganz anderen Zweck.
Kollegen decken den Skandal auf
Laut „Heute“ wurde der Beamte von seinen Kollegen während eines Rundgangs entdeckt. Die Insassin, die sich in der forensisch-therapeutischen Einrichtung befindet, soll nach ersten Ermittlungen zu den sexuellen Handlungen gedrängt worden sein. Die Leitung der Justizanstalt reagierte umgehend: Der Beamte wurde suspendiert, und ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Weitere Vorwürfe gegen den Beamten
Doch damit nicht genug: Wie „Heute“ weiter berichtet, steht der Beamte im Verdacht, auch eine weitere Insassin belästigt zu haben. Diese soll er aus ihrer Zelle in die Dusche gelockt und dort bedrängt haben. Die Vorwürfe wiegen schwer, und die Justiz ermittelt wegen Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses und Nötigung.
Gerichtstermin steht bevor
Der Fall wird Ende September vor dem Landesgericht Steyr verhandelt. Neben den strafrechtlichen Konsequenzen läuft auch eine disziplinarrechtliche Prüfung gegen den Beamten. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung.
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