Andriy Portnov, der einflussreiche ukrainische Ex-Politiker, lebte monatelang im Exil in Wien, dann wurde er kurz nach einem Besuch des Präsidentensitzes in Kiew am 20. Mai in Madrid ermordet. Heute ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Wien, Portnov war für ihn ein politischer Gegner – der Politmord wäre ein wichtiges Thema.
Der Präsident im Military-Look wird vermutlich von keinem österreichischen Regierungsmitglied mit unangenehmen Fragen zu seinem möglichen Wissen über die Hintergründe zur Liquidierung von Andriy Portnov (52) behelligt werden – dazu müsste nämlich der Wille vorhanden sein, dass ein Minister oder der Kanzler selbst klarstellen, dass ein hier im Exil lebender Mensch tatsächlich unter dem Schutz der österreichischen Bundesregierung steht. Wie von exxtra24 exklusiv berichtet, arbeitete und wohnte Portnov monatelang in Wien, bevor er heuer weiter nach Spanien zog – in Madrid wurde der ukrainische Ex-Politiker dann von einem Killer am 20. Mai erschossen.
Österreich finanziert auch Gender-Projekte in der Ukraine
Beim heute stattfindenden Staatsbesuch des ukrainischen Präsidenten dürfte es aber wieder darum gehen, dass Österreich die Ukraine mit weiteren finanziellen Mitteln unterstützt. Schon bisher flossen mehr als drei Milliarden Euro der österreichischen Steuerzahler nach Kiew, dabei wurden auch Projekte unterstützt, die nicht wirklich zum Überleben des Landes extrem wichtig sind: So bekamen UN Women etwa 500.000 Euro zur Integration der „Gender-Perspektive“ in den Hilfsprojekten. Experten der Vereinten Nationen, die sexuelle Gewalt in Konflikten dokumentieren, erhielten 200.000 Euro. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger begründete das in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ mit der angeblich besonderen Betroffenheit der Frauen im Krieg.
Wie der Bundeskanzler und seine Koalitionspartner weitere Millionenzahlungen an die Ukraine erklären werden, wenn zeitgleich den österreichischen Pensionisten und Familien aufgrund des von Schwarz-Grün verursachten Budgetdesasters das Geld weggenommen wird, wird spannend.
exxtra24 wird aktuell vom Besuch des ukrainischen Präsidenten in Wien berichten.
Credits: APA

Neueste Kommentare