Man war nicht verwundert, dass das Budgetloch plötzlich nicht 6 Milliarden sondern das Doppelte wiegt. Die Sparmaßnahmen der Regierung werden natürlich nicht einmal das kleine Loch stopfen, denn sparen kann man ja nur bei jenen, die jetzt schon ihre Haustiere verkochen müssen, und als Sättigungsbeilage den Kitt aus den Fenstern kratzen.
Aber kühles Blut, kein Anlass für Panik. Zumindest suggerierte dies, in versucht kompetenter Sprache, unser Herr Finanzminister letztens in einem TV Interview. Um das Ungemach dem Volke verständlicher zu machen, sollte UHFMzukünftig Genossen Andreas Babler zur Seite haben. Der hat das Talent, sich in einfacher Sprache auszudrücken.
Doch die Lösung liegt so nahe. Einfach mit bereits in Brüssel erprobter, devoter österreichischer Arschkriecher-Haltung bei Goldmann-Sachs vorsprechen. Die haben ja 2015 schon Griechenland sehr erfolgreich beim Frisieren des Defizits unter die Arme gegriffen. Für die Verhandlungen wäre da Beate aus dem Außenamt am qualifiziertesten. Die hat nämlich schon einen Stadtplan von Manhattan.
Ohne Plan, aber mit einem Blick in die Zukunft erfreute uns der ukrainische Seher Rasputin Selenskyj. Nach intensivem Streicheln einer Kristallkugel prophezeite dieser, wieder einmal, den baldigen Tod Wladimir Putins. Bei der Gelegenheit hätte er das Orakel gleich in eigener Sache ob seiner Flugeigenschaften befragen können. Spekuliert man doch schon länger, weshalb ihnnicht ein ähnliches Schicksal wie die, seinerzeit in Ungnade gefallenen amerikanischen Protegés Gaddafi und Saddam Hussein ereilte. Nicht so brutal und blutig. Eher an dem beliebten Moskauer Fenstersturz, beim Abrauchen eines Entspannungsjoints am Abend. Da rächt sich der Wartungstau der französischen Balkone im Präsidentenpalast.
Auch wenn´s keiner kann dann fassen, in den Augen Wladis hat er Petrus schon viel zu lange warten lassen.
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