Schock in der Ukraine: Ex-Parlamentschef erschossen

Schock in der Ukraine: Ex-Parlamentschef erschossen

Lwiw wurde zum Tatort eines eiskalten Mordes: Der frühere ukrainische Parlamentspräsident Andrij Parubij (54) ist am helllichten Tag auf offener Straße regelrecht hingerichtet worden!

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Wie Bild.de berichtet, sprach Präsident Wolodymyr Selenskyj auf der Plattform X von einem „schrecklichen Mord“ an dem prominenten Politiker. Der 54-Jährige, der von 2016 bis 2019 an der Spitze des ukrainischen Parlaments stand, hatte keine Chance – er erlag noch am Tatort seinen schweren Verletzungen.

Kaltblütiger Killer feuerte bis zu acht Schüsse ab

Die Details des Verbrechens lassen einem das Blut in den Adern gefrieren! Wie die „Ukrainska Pravda“ berichtet, sollen mindestens fünf Schüsse auf Parubij abgegeben worden sein. Andere Quellen sprechen sogar von bis zu acht tödlichen Projektilen. Der Täter nahm sich offenbar alle Zeit der Welt für seine eiskalte Tat.

„Alle notwendigen Kräfte und Mittel werden für die Ermittlungen und die Suche nach dem Mörder eingesetzt“, verkündete Selenskyj in einer ersten Reaktion auf das Attentat. Die Fahndung läuft auf Hochtouren, doch der Killer ist wie vom Erdboden verschluckt.

Perfide Masche: Mörder tarnte sich als harmloser Lieferbote

Besonders perfide: Wie das Online-Medium „Kyiv Independent“ enthüllt, soll sich der Attentäter als völlig harmloser Lieferbote getarnt haben! Mit einem unauffälligen Elektrofahrrad näherte er sich seinem Opfer, eröffnete ohne Vorwarnung das Feuer und verschwand anschließend spurlos auf seinem Zweirad.

Diese eiskalte Professionalität lässt Ermittler aufhorchen. War hier ein Profikiller am Werk? Gouverneur Maksym Kozytskyi bestätigte, dass die Suche nach dem Schützen mit Hochdruck läuft.

Opfer war Symbolfigur der Ukraine-Revolution

Andrij Parubij war weit mehr als nur ein Politiker – er war eine lebende Legende der ukrainischen Demokratiebewegung! Wie Bild.de berichtet, spielte der 54-Jährige eine Schlüsselrolle bei den großen pro-europäischen Revolutionen seines Landes: sowohl bei der historischen Maidan-Revolution 2014 als auch bei der orangefarbenen Revolution 2004.

Von 2016 bis 2019 lenkte er als Parlamentspräsident die Geschicke der Ukraine mit, zuvor war er bereits Vorsitzender des ukrainischen Sicherheitsrates. Mit seinem Tod verliert die Ukraine einen ihrer wichtigsten politischen Köpfe.

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