Ryanair gegen die Regierung: „Dumme Steuer“ sorgt für Zoff!

Ryanair gegen die Regierung: „Dumme Steuer“ sorgt für Zoff!

Die Luft brennt! Ryanair-Chef Michael O’Leary attackiert die österreichische Regierung scharf und lobt die FPÖ für ihren Vorstoß, die Luftverkehrssteuer abzuschaffen. Was steckt hinter dem Streit, und warum könnte diese Steuer Österreich teuer zu stehen kommen?

„Schädliche Steuer“ treibt Flüge ins Ausland

Ryanair lässt kein gutes Haar an der österreichischen Luftverkehrssteuer. Laut O’Leary sei diese Abgabe nicht nur „dumm“, sondern auch „schädlich“ für den Standort Österreich. Wie der „Exxpress“ berichtet, fordert die FPÖ in einem Antrag die Abschaffung der Steuer bis Ende 2025. Ryanair unterstützt diesen Vorstoß und warnt: Die Steuer treibe Flüge, Touristen und Investitionen in Nachbarländer wie Ungarn und Italien, wo solche Abgaben längst abgeschafft wurden.

Milliarden-Angebot auf dem Tisch

Ryanair hat der Regierung ein verlockendes Angebot gemacht: Ein 1-Milliarden-Dollar-Wachstumsplan, der 40 neue Strecken, 10 zusätzliche Flugzeuge und Tausende Arbeitsplätze bringen könnte. Doch die Regierung schweigt. „Es scheint, als könne der hoffnungslose Hanke einfach keine Entscheidung treffen“, zitiert der „Exxpress“ den Ryanair-Chef. Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) kontert: „Der Ton von Ryanair entspricht nicht dem, was man als wertschätzende Kommunikation versteht.“

FPÖ: „Regierung verschläft Milliarden-Investment“

Die FPÖ nutzt die Gelegenheit für scharfe Kritik. Generalsekretär Christian Hafenecker spricht von „aktiver Standortvernichtung“ und wirft der Regierung vor, ein Milliarden-Investment samt tausender Jobs zu verschlafen. „Stocker und Hanke betreiben eine ignorant-arrogante Schlafwagen-Politik“, so Hafenecker.

Steuer bringt wenig, kostet viel

Laut Ryanair bringt die Luftverkehrssteuer weniger als 160 Millionen Euro pro Jahr ein, verursacht aber Milliardenverluste bei Tourismuseinnahmen und Investitionen. Die Airline fordert die Regierung auf, dem Beispiel anderer Länder zu folgen und die Steuer abzuschaffen, um den Standort Österreich zu stärken.

Regierung bleibt skeptisch

Das Büro von Verkehrsminister Hanke bleibt jedoch zurückhaltend. Man erkenne das Angebot von Ryanair an, sehe darin aber keine verbindlichen Zusagen. Änderungen an der Steuer seien „im Rahmen der aktuellen Budgets nicht möglich“, heißt es.

Quellen: Express, APA, OÖN

Credits: APA

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