Rom: 18-Jährige vor den Augen ihres Freundes aus Auto gezerrt und vergewaltigt

Rom: 18-Jährige vor den Augen ihres Freundes aus Auto gezerrt und vergewaltigt

Ein unfassbares Verbrechen erschüttert die italienische Hauptstadt Rom. Eine junge, 18-jährige Frau wurde Opfer einer brutalen Gruppenvergewaltigung, während ihr 24-jähriger Freund hilflos zusehen musste. Mindestens drei Männer sollen die junge Frau missbraucht haben.

Der Albtraum im Park

Der schreckliche Überfall ereignete sich bereits in der Nacht auf den 25. Oktober im Park Tor Tre Teste, einem Stadtteil am Rande von Rom. Das junge Paar hatte sich in sein Auto zurückgezogen. Wie der italienische Sender Rai berichtet, tauschten sie Zärtlichkeiten aus, als plötzlich die Scheiben des Fahrzeugs eingeschlagen wurden.

Drei Männer umzingelten das Auto, zerrten die 18-Jährige gewaltsam nach draußen und vergingen sich nacheinander an ihr. Ihr Freund wurde während der gesamten Tat festgehalten und musste das Martyrium seiner Freundin wehrlos mitansehen.

Ermittlungserfolg nach wochenlanger Stille

Um die Ermittlungen nicht zu gefährden, machte die Polizei den Fall zunächst nicht öffentlich. Dieser strategische Schritt führte im November zu einem ersten Erfolg: Drei Verdächtige konnten festgenommen werden. Laut Medienberichten handelt es sich um mindestens zwei Marokkaner. Bei der Nationalität des dritten Festgenommenen gibt es unterschiedliche Angaben; einige Quellen sprechen ebenfalls von einem Marokkaner, andere von einem Tunesier. Das Paar soll die in Untersuchungshaft sitzenden Männer bereits identifiziert haben.

Suche nach weiteren Tätern läuft

Die Ermittlungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Das Paar hatte in seiner Aussage von insgesamt fünf Angreifern gesprochen. Am Tatort wurde zudem die DNA eines weiteren, bisher unbekannten Mannes gefunden, was die Suche nach möglichen Komplizen intensiviert.

Politik fordert harte Konsequenzen

Der Fall sorgt auch in der italienischen Politik für Entsetzen. Vize-Premier Matteo Salvini äußerte sich schockiert: „Am Tag der Beseitigung von Gewalt gegen Frauen erreichen uns solch schreckliche Nachrichten.“ Seine Partei, die Lega, brachte daraufhin einen radikalen Vorschlag ein: die chemische Kastration für Sexualstraftäter und Pädophile. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat sich zu dem Vorfall bisher nicht direkt geäußert.

Quellen: Rai, NIUS, exxpress.at

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