Regierungsspesen in nur 3 Monaten: Mozartkugeln, Konzertkarten und ein Hauch von Luxus für fast 10 Millionen Euro!

Regierungsspesen in nur 3 Monaten: Mozartkugeln, Konzertkarten und ein Hauch von Luxus für fast 10 Millionen Euro!

Fast zehn Millionen Euro in nur drei Monaten! Die jüngsten Enthüllungen über die Ausgaben der österreichischen Regierung sorgen für hitzige Diskussionen. Wie aus einer parlamentarischen Anfrage des FPÖ-Generalsekretärs Michael Schnedlitz hervorgeht, genehmigten sich die Ministerien zwischen Oktober und Dezember 2025 satte 9,7 Millionen Euro für Spesen, Reisen und allerlei Nebenkosten. Doch was steckt hinter diesen Zahlen?

Buffets und Agenturen: Wo das Geld hinfließt

Das Sozialministerium unter Korinna Schumann (SPÖ) führt die Liste der Verpflegungskosten an: 64.458 Euro wurden allein im vierten Quartal ausgegeben. Besonders pikant: Die Zusammenarbeit mit der Agentur „bettertogether“, die bereits zuvor durch ein 6.000-Euro-Coaching für Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) Schlagzeilen machte, wurde fortgesetzt.

Auch das Landwirtschaftsministerium von Norbert Totschnig (ÖVP) ließ sich nicht lumpen: 237.905 Euro flossen in externe Agenturleistungen, darunter 69.666 Euro an ein Konsortium mit prominenter grüner Beteiligung.

Mozartkugeln und Konzertkarten: Kuriose Posten

Ein Highlight der Ausgabenliste: Sechs Packungen Mozartkugeln für 84,94 Euro, erstattet für den Sonderbotschafter Johannes Hahn. Doch das ist noch nicht alles. Vizekanzler Babler gönnte sich vier Karten für das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker – zum stolzen Preis von 4.800 Euro. Kulturgenuss auf Steuerzahlerkosten?

Reisen und Renovierungen: Luxus oder Notwendigkeit?

Auch bei Reisen und Büroausstattungen wurde nicht gespart. Landwirtschaftsminister Totschnig reiste mit drei Mitarbeitern zur Klimakonferenz nach Brasilien – Kostenpunkt: knapp 12.000 Euro für ein Zwei-Sterne-Hotel. Im Kanzleramt ließ Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) eine Gegensprechanlage für 1.635 Euro installieren und eine Sitzgruppe für 3.542 Euro anschaffen.

Kritik aus der Opposition

FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz spricht von einer „XXL-Verliererkoalition“, die sich auf Kosten der Steuerzahler bereichere. „Fast zehn Millionen Euro in nur drei Monaten – das ist eine absolute Unverschämtheit“, so Schnedlitz. Die Opposition sieht in den Zahlen ein fatales Signal an die Bevölkerung, die mit steigenden Lebenshaltungskosten kämpft.

Quellen: exxpress.at, parlament.gv.at, bmf.gv.at, fpoe.at
Credits: APA

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