Diese neuen Zahlen müssten eigentlich jeden Politiker der Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und NEOS alarmieren: Laut dem neuesten Integrationsbericht bekommen Migrantinnen aus Syrien, Afghanistan und aus dem Irak fast dreimal so viele Kinder als Österreicherinnen. Die Mindestsicherung als Pullfaktor müsste wohl dringend reformiert werden.
Im Ausland geborene Mütter bekommen mehr Kinder als in Österreich geborene: Im Durchschnitt bekamen Frauen in Österreich 2024 rund 1,31 Kinder. Im Inland Geborene brachten im Schnitt 1,22 Kinder zur Welt, im Ausland Geborene hingegen 1,57 Kinder. Dabei bestanden erhebliche Unterschiede: Während Frauen aus Afghanistan, Syrien oder Irak im Schnitt 3,30 Kinder, aus dem ehemaligen Jugoslawien (außerhalb der EU) 1,94 Kinder, aus der Türkei 1,80 Kinder und aus den ab 2007 der EU beigetretenen Staaten 1,79 Kinder bekamen, lag die durchschnittliche Kinderzahl bei Frauen aus EU-Staaten vor 2004, EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich (GB) mit 1,10 unter dem Niveau der in Österreich geborenen Mütter.
Eine Entwicklung, die aufgrund der Sozialhilfe-Kriterien in Wien nur logisch ist: Wie von exxtra24.at berichtet, kommt eine syrische Großfamilie in Wien auf einen Monatsbezug von 9000 Euro netto, wenn für möglichst viele Kinder Mindestsicherung und weitere Zulagen abkassiert werden können. Und in der linkslastigen Tageszeitung Standard durfte sich jüngst ein Afghane beschweren, dass er mit 5500 Euro netto pro Monat für sich und seine Ehefrau und ihre fünf Kinder kaum über die Runden käme.
Ausländeranteil stieg von 2 auf 20 Prozent
Der Ausländeranteil in den frühen 1990er- und seit den 2010er-Jahren stark angestiegen, bestätigt der neue Integrationsbericht: Im Jahr 1961 lebten in Österreich nur knapp über 100 000 ausländische Staatsangehörige, was einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von 1,4 % entsprach. In der zweiten Hälfte der 1960er- und zu Beginn der 1970er-Jahre erhöhten sich die Anzahl und der Anteil der ausländischen Bevölkerung aufgrund gezielter Anwerbung von Arbeitskräften aus dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei relativ stark. Bis 1974 stieg die Zahl der ausländischen Staatsangehörigen auf 311 700 (4 % der damaligen Gesamtbevölkerung).
In den darauffolgenden 15 Jahren änderten sich die Zahl und der Anteil der ausländischen Bevölkerung in Österreich nur geringfügig. Erst Anfang der 1990er-Jahre kam es zu einer neuerlich starken Zuwanderung, wodurch der Ausländeranteil auf über 8 % anstieg. Strengere Regulierungen der Ausländerbeschäftigungs- und Aufenthaltsgesetze bewirkten eine kurze Stagnation der Zuwanderung in der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre. Seit Beginn der 2010er-Jahre ist ein erneuter Anstieg der Zahl der ausländischen Bevölkerung zu beobachten, anfangs aufgrund verstärkter Zuwanderung
aus den Staaten der Europäischen Union, in den Jahren 2015 und 2016 vor allem auch durch starke Asylmigration aus Syrien und Afghanistan sowie
2022 durch den Zuzug von Menschen aus der Ukraine. Am 1. Jänner 2025 lebten 1,86 Millionen ausländische Staatsangehörige in Österreich, was einem Anteil von 20,2 % an der Gesamtbevölkerung entsprach.
Übrigens schreibt ChatGPT dazu: Wenn man diese Entwicklung fortschreibt, könnte es im Jahr 2050 oder etwas später sein, dass der Anteil der Muslime jenen der Christen in Wien überholt – wenn sich Migrations- und Geburtenraten ähnlich fortsetzen wie bisher.

Credit: APA
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