„Reden wie Andi Babler“: SPÖ-Workshop sorgt für Spott und Kopfschütteln

„Reden wie Andi Babler“: SPÖ-Workshop sorgt für Spott und Kopfschütteln

Ein Rhetorik-Workshop, der seinesgleichen sucht – oder besser gesagt: suchte. Das Renner-Institut Kärnten bot tatsächlich ein Seminar an, um die Redekunst von SPÖ-Chef Andreas Babler zu erlernen. Doch die Reaktionen im Netz waren so vernichtend, dass der Kurs plötzlich von der Website verschwand.

Ein Angebot, das keiner glauben wollte

„Reden wie Andi Babler“ – was zunächst wie ein Scherz klang, war tatsächlich Realität. Das Renner-Institut Kärnten, die offizielle Parteiakademie der SPÖ, bot für 45 Euro einen Workshop an, der die rhetorischen Fähigkeiten des SPÖ-Vorsitzenden Andreas Babler zum Vorbild nahm. Montagfrüh war das Angebot noch online, verschwand jedoch wenige Stunden später spurlos von der Website. Zufall? Wohl kaum.

Netzreaktionen: Von Satire bis Fremdscham

Die Reaktionen auf den Workshop ließen nicht lange auf sich warten. Auf der Plattform X (ehemals Twitter) wurde das Seminar schnell zum Gespött. „Folgekurs: Denken wie Andi Babler“, witzelte ein User. Ein anderer spottete: „Als nächster Schritt wird das Renner-Institut in Babler-Institut umbenannt.“ Die Kommentare reichten von amüsiert bis fassungslos: „Unglaublich!“, „Das gibt’s doch nicht!“, „Unpackbar!“.

Bablers Rhetorik: Volksnah oder peinlich?

Andreas Babler, der ohne Matura dank einer Sonderregelung einen „Master“-Titel an der Donau-Universität Krems erlangte, ist bekannt für seine volksnahe, aber oft umstrittene Ausdrucksweise. Vor der Nationalratswahl 2024 sorgte er mit einem Auftritt für Aufsehen, der viral ging – allerdings nicht nur im positiven Sinne. Während einige seine Reden als authentisch loben, empfinden andere sie als peinlich und wenig professionell.

Kurs gelöscht: Schadensbegrenzung oder Panik?

Nach der öffentlichen Diskussion über den Workshop reagierte das Renner-Institut prompt. Noch am selben Tag war der Workshop von der Website verschwunden. Ob dies eine Maßnahme zur Schadensbegrenzung war oder ob die SPÖ schlichtweg die öffentliche Blamage vermeiden wollte, bleibt unklar.

Ein PR-Desaster für die SPÖ

Der Versuch, die Redekunst von Andreas Babler als Vorbild zu vermarkten, ging gründlich nach hinten los. Statt Bewunderung erntete die SPÖ Spott und Häme. Ob der Kurs tatsächlich Teilnehmer hatte, bleibt ungewiss – doch eines ist sicher: Dieses Kapitel wird der SPÖ noch lange nachhängen.

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