Putins knallharte Forderungen vor dem Gipfel mit Trump

Putins knallharte Forderungen vor dem Gipfel mit Trump

Kurz vor dem mit Spannung erwarteten Treffen zwischen Wladimir Putin und Donald Trump in Alaska brodelt die Gerüchteküche. Was genau fordert der Kremlchef vom US-Präsidenten? Klar ist: Putin will beim Gipfel nicht als Verlierer dastehen. Laut Berichten von oe24.at verlangt er vor allem, dass die Ukraine-Krise auf eine Weise gelöst wird, die Russlands Einfluss sichert – und zwar auf Kosten Kiews.

Gebiets-Tausch und Sicherheitsgarantien: Putins Wunschzettel

Wie die Tageschau berichtet, bringt Putin die Idee eines Gebietstausches ins Spiel – ein Tabu für viele westliche Politiker. Russland will offenbar Gebiete, die es seit Beginn des Ukraine-Krieges militärisch besetzt hält, offiziell anerkannt bekommen. Dazu soll die Ukraine Sicherheitsgarantien geben, die einer NATO-Mitgliedschaft des Landes einen Riegel vorschieben. Putin fordert also nicht weniger als eine Neuordnung der Sicherheitsarchitektur in Osteuropa, die Russland den Freiraum verschafft, den es seit Jahren anstrebt.

Trump will Frieden – doch zu welchem Preis?

US-Präsident Trump gibt sich als Friedensstifter, der den Krieg in der Ukraine möglichst rasch beenden will. Das Treffen mit Putin sieht er als Chance, eine „langfristige friedliche Lösung der Ukraine-Krise“ zu finden, wie es oe24.at beschreibt. Doch Trumps Wunsch, den Konflikt schnell zu beenden, macht viele skeptisch: Könnte er Putins Forderungen zu sehr entgegenkommen? Die Ukraine selbst ist nicht eingeladen und fürchtet bereits das Schlimmste.

EU und Ukraine außen vor

Vor dem Treffen haben die EU-Staaten, wie oe24 berichtet, eine klare Erklärung abgegeben: Die Ukraine müsse die Freiheit haben, selbst über ihre Zukunft zu entscheiden. Besonders Ungarn hält sich in dieser Erklärung zurück, was für zusätzlichen Wirbel sorgt. Die Ukraine sieht das Gipfeltreffen ohne eigene Beteiligung als gefährliches Signal. Experten warnen, dass Putins Forderungen bei Trump auf fruchtbaren Boden fallen könnten – und das auf Kosten der Ukraine.

Credits: APA

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