Politisches Beben: Kanzler-Partei stürzt ins Bodenlose – Gleichstand mit SPÖ!

Politisches Beben: Kanzler-Partei stürzt ins Bodenlose – Gleichstand mit SPÖ!

Die neuesten Zahlen sind ein brutaler Realitätscheck für die Kanzlerpartei ÖVP und zeigen einen dramatischen Absturz in der Wählergunst. Wie eine brandaktuelle Umfrage der Lazarsfeld Gesellschaft für oe24 zeigt, ist die Volkspartei auf nur noch 18 % gefallen und liegt damit nun Kopf an Kopf mit der SPÖ im Tal der Tränen. Währenddessen reitet die FPÖ auf einer Erfolgswelle und zementiert ihre Dominanz.

FPÖ unaufhaltsam an der Spitze

Die Zahlen zeichnen ein gnadenloses Bild der aktuellen Stimmungslage. Die Lazarsfeld-Umfrage, für die im Zeitraum vom 1. bis 9. Dezember 2.000 Personen befragt wurden, sieht die FPÖ unter Herbert Kickl bei unglaublichen 38 %. Damit ist Platz 1 derzeit unantastbar – die Konkurrenz ist weit abgeschlagen. Das einzige Problem für Kickl scheint momentan zu sein, dass er diese sensationellen Umfragewerte erst bei der nächsten Wahl in echte Stimmen und Mandate verwandeln kann.

Schwarz und Rot im gemeinsamen Jammertal

Das wahre Drama spielt sich jedoch im Kampf um den weit entfernten Platz 2 ab. Sowohl ÖVP als auch SPÖ droht bei einer Wahl ein historisches Debakel. Die Kanzlerpartei verliert laut der Lazarsfeld Gesellschaft einen weiteren Prozentpunkt und landet bei bitteren 18 %. Damit liegt die ÖVP nun exakt gleichauf mit der SPÖ unter Andreas Babler, die ebenfalls bei diesem Tiefstwert verharrt.

Die Gründe für den freien Fall der Schwarzen liegen auf der Hand. Wie oe24 und Newsflix berichten, bekommt die Partei die Rechnung für die anhaltende Teuerung und vor allem für die schweren Nachwehen der Affäre um den inzwischen zurückgetretenen Wirtschaftskammer-Präsidenten Harald Mahrer präsentiert. Die Enthüllungen über saftige Gehaltserhöhungen und Boni in der Kammer, über die Newsflix detailliert berichtete, haben für riesige Empörung gesorgt und schlagen direkt auf die Glaubwürdigkeit der Partei durch. Diese „Mahrer-Affäre“ ist zum Mühlstein für den Kanzler geworden und trifft die ÖVP dort, wo es am meisten schmerzt: beim Wähler.

Während die SPÖ zwar keinen neuen Skandal am Hals hat, ist ihre Unfähigkeit, aus der Schwäche der Regierung Kapital zu schlagen, bezeichnend. Die Performance von Parteichef Andreas Babler zündet nicht, und so dümpeln die Roten gemeinsam mit der ÖVP im Umfragekeller.

Grüne ziehen an Neos vorbei

Bewegung gibt es auch bei den Kleinen. Die Grünen können leicht zulegen und klettern auf 11 %. Damit überholen sie die NEOS, die laut der Lazarsfeld-Umfrage einen Punkt verlieren und nun bei 9 % liegen. Zwar sind die Pinken damit die einzige Ampel-Partei, die ihr Wahlergebnis halten könnte, doch im internen Ranking müssen sie sich nun hinter dem grünen Partner einreihen.

Credits: APA

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