Harte Attacke gegen einen Verbündeten: Donald Trump (79) rüffelt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (47) öffentlich, weil dieser über ihn Fake News verbreite – er sei „sicher nicht nach Washington gereist, um Friedensgespräche zwischen dem Iran und Israel zu initiieren“, meinte der US-Präsident.
Donald Trump korrigiert Frankreichs Staatschef vor der gesamten Welt so: „Der öffentlichkeitssuchende französische Präsident Emmanuel Macron behauptete fälschlicherweise, ich hätte den G7-Gipfel in Kanada verlassen, um nach Washington D.C. zurückzukehren und dort an einem ‚Waffenstillstand‘ zwischen Israel und dem Iran zu arbeiten. Falsch! Er hat keine Ahnung, warum ich jetzt auf dem Weg nach Washington bin, aber mit einem Waffenstillstand hat es sicher nichts zu tun. Viel größer als das. Ob absichtlich oder nicht, Emmanuel liegt immer falsch. Bleiben Sie dran!“
Trump dürfte offenbar so richtig sauer auf den französischen Präsidenten sein – immerhin ist das eine ziemlich klare Korrektur von Emmanuel Macron, die für ihn auch innenpolitisch Folgen haben könnte.
Macron hatte mit Blick auf Trumps überraschende Abreise gesagt, dass Gespräche im Gange seien. Es sei ein Angebot für eine Waffenruhe und Begegnungen und Gespräche unterbreitet worden. Jetzt müsse man sehen, ob die beteiligten Parteien mitzögen.
Die US-Regierung hatte die vorzeitige Abreise Trumps vom G7-Gipfel in Kananaskis mit der Nahost-Krise begründet. Trump hatte zuvor die Iraner gewarnt, dass sie Teheran verlassen sollen (exxtra24 berichtete). Möglicherweise könnten die USA nun aktiv in die militärische Auseinandersetzung eingreifen.


Credits: APA/Screenshot
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