Sie gönnte sich und ihrem Ministerium eine neue Klimaanlage um 140.000 Euro, verschenkte fünf Millionen Euro Steuergeld an die Ukraine, ließ willkürliche Grenzen bei der Auszahlung des Klimabonus ziehen, überwies diesen Klimabonus auch an Tote und inhaftierte Schwerverbrecher und wollte mit einem zeitweise ausgetrockneten kleinen See im Burgenland – dem Zicksee – den Österreichern vor dem Klimawandel Angst machen: Ex-Klimaministerin Leonore Gewessler (47) erhielt nun trotzdem eine internationale Auszeichnung.
Der WWF Italien ehrte die Grüne nun mit dem „Goldenen Panda“ (Panda d’Oro).Die Ehrung fand in der italienischen Stadt Jesi statt und wurde Gewessler per Videoschaltung in der Kategorie „Institutionen & Politik“ verliehen.
Auszeichnung für Einsatz auf EU-Ebene
Der WWF Italia würdigte Gewesslers entscheidende Rolle bei der Verabschiedung des EU-Naturwiederherstellungsgesetzes.Am 17. Juni 2024 hatte sie als österreichische Umweltministerin auf der EU-Ratstagung maßgeblich dazu beigetragen, dass Europas erste Verordnung zur Wiederherstellung degradierter Lebensräume beschlossen wurde.Laut WWF Italia sei sie eine Politikerin, „die in der Lage ist, sich konkret für den ökologischen Wandel einzusetzen“ .
Weitere Auszeichnung für österreichisches Projekt
Neben Gewessler wurde auch das österreichische Waldrappteam mit dem Panda d’Oro 2025 in der Kategorie „Naturschutz & Projekte“ ausgezeichnet. Das Team engagiert sich seit Jahren für die Wiederansiedlung des Waldrapps, einer in Europa nahezu ausgestorbenen Vogelart, und konnte bedeutende Erfolge bei der Auswilderung erzielen.
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