Durchaus interessante Aussagen zum aktuellen Sommer(?)-Wetter lieferte der ORF-Meteorologe Markus Wadsak in einem Gespräch mit einer TV-Kollegin: Der Buch-Autor und Social-Media-Rüpel erklärte, dass dieses Wetter natürlich nichts mit dem Klimawandel zu tun hätte, der weiter stattfindet.
„Die Hitze ist nicht weg, sie findet nur in Österreich gerade nicht statt“, meinte dazu Markus Wadsak im aktuellen TV-Interview und verwies auf Finnland („30 Grad“) und die Türkei („bis zu 50 Grad“). Österreich sei jetzt eben „in einer Tiefdruck-Rinne“, deshalb sei es oft regnerisch und trotz Hochsommer nicht heiß. Wadsak: „Die Temperaturen liegen im langjährigen Mittel.“ Und: „In meiner Jugend war das so ganz normal.“
Dazu betont der ORF-Wettermann gleich nochmals: Wetter und Klima darf nicht vermischt werden. Längerfristig werde es, so Wadsak, natürlich – leider – wärmer.
Ein Satz von Wadsak widerlegt dann etwas seine These: Er erzählt davon, dass es am 8. August 2013 in Österreich am heißesten war – mit 40 Grad. Das war nur einmal der Fall. Aber wenn die Temperaturen angeblich stetig steigen: Müsste dann dieser Hitzerekord nicht schon seit langem 2015, 2017, 2020, 2024 eingestellt worden sein? Aber das war ja sicher Wetter, nicht Klima.
Viele ORF-Kunden schüttelten darüber den Kopf, wie ZiB-Wettermoderator Marcus Wadsak einen Kritiker auf der Social-media-Plattform X wüst beschimpft hat. Immerhin hat der TV-Wetterfrosch wörtlich einem anderen User mitgeteilt: “Dann gehen Sie jetzt bitte voll ihrer Freude aufs Klo spielen ein bisschen an sich herum und feiern frohe Weihnachten – für mehr reicht es hier nicht mehr.” Trotz dieser Entgleisung blieb der Wettermann in den ZiB-Sendungen.
Credit: Screenshot
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