ÖVP kritisiert FPÖ wegen Zusammenarbeit mit Martin Rutter

ÖVP kritisiert FPÖ wegen Zusammenarbeit mit Martin Rutter

Die ÖVP hat die FPÖ für ihre Zusammenarbeit mit dem rechtsextremen Verschwörungstheoretiker Martin Rutter scharf kritisiert. Laut einem Bericht von oe24.at bezeichnete der Generalsekretär der ÖVP, Nico Marchetti, Rutter als „Pin-Up-Girl“ der FPÖ-Herbsttour. Marchetti erklärte: „Die FPÖ bleibt stramm auf Verschwörungskurs und kehrt seriöser Politik immer mehr den Rücken.“

Martin Rutter und seine Rolle

Martin Rutter ist eine bekannte Figur in der rechtsextremen Verschwörungsszene und trat in der Vergangenheit als Kritiker der Corona-Maßnahmen in Erscheinung. Seine Auftritte bei Veranstaltungen der FPÖ stoßen bei der ÖVP auf Unverständnis. Marchetti betonte: „Dass die FPÖ mit so jemandem für ihre Veranstaltungen wirbt, beweist einmal mehr, wofür die Kickl-FPÖ steht: für Empörung statt Seriosität und für Spaltung statt Verantwortung.“

Vorwürfe gegen die FPÖ

Die ÖVP wirft der FPÖ vor, sich nicht ausreichend von rechtsextremen Gruppierungen wie den Identitären zu distanzieren. Marchetti erklärte weiter: „Neben der Nicht-Distanzierung von den gesichert rechtsextremen Identitären steht die FPÖ nun auch Seite an Seite mit Martin Rutter. Das zeigt deutlich, welche Richtung die Partei unter Herbert Kickl eingeschlagen hat.“

Politische Debatte geht weiter

Die Zusammenarbeit der FPÖ mit Martin Rutter hat eine erneute Debatte über die politische Ausrichtung der Partei ausgelöst. Beobachter erwarten, dass die Diskussion in den kommenden Wochen weiter an Intensität gewinnen wird.


Quelle: oe24.at
Credits: APA

Teilen:
0 0 Abgegebene Stimmen
Artikel Bewertung
Abonnieren
Benachrichtigung von
guest

0 Kommentare
Älteste
Neuestes Meistgewählt
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x