Österreich schrumpft ab 2040: Ein Land im Wandel!

Österreich schrumpft ab 2040: Ein Land im Wandel!

2040 erreicht Österreich seinen Bevölkerungs-Höhepunkt – und dann? Die Statistik Austria schlägt Alarm: Trotz Zuwanderung wird die Bevölkerung abnehmen. Ein Blick in die Zukunft, der aufrüttelt.

9,4 Millionen Menschen – und dann geht’s bergab!

Wie die Statistik Austria berichtet, wird Österreich im Jahr 2040 mit 9,4 Millionen Menschen seinen Höchststand erreichen. Doch danach beginnt der Abwärtstrend: Bis 2080 soll die Bevölkerung auf 9,1 Millionen schrumpfen. „Die niedrige Geburtenrate kann den Zuwanderungsgewinn nicht mehr ausgleichen“, erklärt Manuela Lenk, Generaldirektorin der Statistik Austria, bei einer Pressekonferenz.

Die Alten übernehmen: Jeder Vierte über 65!

Ein demografischer Wandel, der seinesgleichen sucht: Schon 2040 wird jeder vierte Österreicher über 65 Jahre alt sein. Das bedeutet mehr als 2,46 Millionen Menschen im Pensionsalter. Gleichzeitig schrumpft die Zahl der Erwerbstätigen um rund 256.000 Personen. „Die Alterung der Gesellschaft ist nicht mehr aufzuhalten“, so Pauline Pohl, Projektleiterin für demografische Prognosen.

Geburtenkrise: Minus 23.000 Babys bis 2040

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Bereits in den kommenden Jahren wird es mehr Sterbefälle als Geburten geben. Bis 2040 rechnet die Statistik Austria mit einem Minus von 23.000 Geburten. „Selbst ein starker Anstieg der Geburten oder der Zuwanderung könnte diesen Trend nicht umkehren“, betont Pohl.

Wien wächst, Kärnten schrumpft

Während Wien mit einem Plus von 9,2 Prozent bis 2040 weiterhin boomt, sieht es für Kärnten düster aus: Hier wird ein Bevölkerungsrückgang von 3,5 Prozent erwartet. Auch in anderen Bundesländern bleibt die Entwicklung unterschiedlich. Tirol kann sich immerhin über stabile Zahlen freuen.

Ein Land im Umbruch

Die Prognosen der Statistik Austria zeigen: Österreich steht vor großen Herausforderungen. Die Alterung der Gesellschaft, der Rückgang der Geburten und die ungleiche Verteilung der Zuwanderung werden das Land nachhaltig verändern.

Quellen: Tiroler Tageszeitung, Statistik Austria

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