Am 27. April wird in Wien gewählt – und dabei wird auch über die Zuwanderungspolitik und die bestehenden Anreize für Migranten, sich in dieser Stadt anzusiedeln, abgestimmt werden.
Die Agenda Austria hat nun eine aktuelle Grafik veröffentlicht, die eines sehr deutlich zeigt: Die Ungleichverteilung der jungen Menschen, die nicht Deutsch als Muttersprache haben.
So liegt in manchen Bezirken – etwa Wien-Penzing – der Anteil von Schülern mit nichtdeutscher Erstsprache bei nur 32 %, in der Wiener Innenstadt ist der Anteil bei bereits 40 %.
Was in der Grafik sofort ins Auge sticht: Im Bezirk Margareten ist der Anteil der Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache bei 88,7 % – also fast jedes dieser dort lebenden Kinder hat nicht Deutsch als Erstsprache.
Viele Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache auch in Favoriten
Auch in weiteren Bezirken ist Deutsch mehrheitlich nicht mehr die Muttersprache bei den Schülern: etwa in Hernals (61,7 %), Ottakring (76,8 %), Rudolfsheim-Fünfhaus (75,7 %), Meidling (77,8 %), Favoriten (79,4 %) und in Simmering (71,9 %).
Die Experten der Agenda Austria warnen deshalb: „In Wien-Margareten gibt es bereits 38 % außerordentliche Schüler, also Schüler, die dem Unterricht aufgrund der Sprachbarriere nicht folgen können. Um wirklich voran zu kommen, braucht es gerade im Bildungssystem gezielte Unterstützung.“
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