Österreich stöhnt unter der nicht enden wollenden Teuerungswelle, und nun trifft es die Pendler mit voller Wucht. Wer auf die Öffis angewiesen ist, muss ab September wieder deutlich tiefer in die Tasche greifen. Es ist der nächste Hammer für alle, die täglich zur Arbeit fahren!
Preishammer in der Ostregion: Tickets um 7,7 Prozent teurer
Wie der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) in einer Aussendung mitteilt, werden die Preise für mehrere wichtige Öffi-Tickets kräftig angehoben. Betroffen sind das VOR KlimaTicket MetropolRegion, das VOR KlimaTicket Region sowie die VOR Strecken-Jahreskarten. Ab dem 1. September müssen Fahrgäste mit einer saftigen Erhöhung von 7,7 Prozent rechnen.
Diese Anpassung, so berichtet unter anderem oe24.at, orientiert sich direkt an der Indexierung des bundesweiten Klimatickets. Damit setzt sich die Serie der Preis-Schocks nahtlos fort. Erst im August wurde das Klimaticket für ganz Österreich spürbar teurer, nun zieht die Ostregion nach.
Das kostet das Pendeln ab September
Die neuen Preise haben es in sich. Laut der offiziellen Mitteilung auf ots.at steigen die Kosten für das VOR KlimaTicket MetropolRegion (gültig in Wien, Niederösterreich und Burgenland) bei jährlicher Einmalzahlung von 860 Euro auf 898 Euro. Wer monatlich zahlt, muss künftig 939 Euro statt 901 Euro berappen.
Auch das VOR KlimaTicket Region für Niederösterreich und das Burgenland wird teurer und kostet bei jährlicher Zahlung künftig 533 Euro statt bisher 495 Euro.
Ein kleiner Trost für die Wiener: Der Sockelbetrag für die Kernzone Wien bleibt unangetastet. Die Erhöhung trifft ausschließlich den regionalen Anteil für Fahrten in Niederösterreich und dem Burgenland.
Warum schon wieder teurer?
Als Grund für den neuerlichen Preishammer nennt der VOR die allgemeine Kostenentwicklung. In der Pressemitteilung wird betont, dass die Erhöhung „notwendig“ sei, um den Ausbau des öffentlichen Verkehrs weiter voranzutreiben. Insbesondere die gestiegenen Energie- und Betriebskosten werden als Haupttreiber für die Anpassung genannt.
Der VOR hebt hervor, dass der Großteil der Kosten weiterhin von der öffentlichen Hand – also den Bundesländern Wien, Niederösterreich, Burgenland und dem Bund – getragen wird. Trotz der Erhöhung sei man auf den meisten Strecken immer noch günstiger unterwegs als mit dem Auto. Für tausende Pendler bleibt es dennoch ein weiterer schwerer Schlag für die Geldbörse.
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