Nach einer wetterbedingten Unterbrechung hat die „Global Sumud Flotilla“ mit Greta Thunberg an Bord ihre Mission fortgesetzt. Ziel der Flotte ist es, die israelische Seeblockade zu durchbrechen und Hilfsgüter nach Gaza zu bringen.
Wetterkapriolen verzögern Abfahrt
Am Sonntag war die Flotte, bestehend aus rund 20 Booten, erstmals aus dem Hafen von Barcelona ausgelaufen. Doch stürmische Bedingungen zwangen die Aktivisten noch am selben Tag zur Rückkehr. Laut den Organisatoren handelte es sich dabei um eine „Probefahrt“, um die Sicherheit der Schiffe zu gewährleisten. Am Montagabend konnte die Mission schließlich fortgesetzt werden, wie die Krone berichtet.
Größte Hilfsflotte ihrer Art
Die „Global Sumud Flotilla“ ist nach Angaben der Organisatoren die bisher größte Hilfsmission dieser Art. Neben Greta Thunberg sind Aktivisten aus über 40 Ländern an Bord, darunter auch der Schauspieler Liam Cunningham. Ziel der Flotte ist es, nicht nur dringend benötigte Hilfsgüter wie Lebensmittel und Medikamente nach Gaza zu bringen, sondern auch ein Zeichen gegen die humanitäre Krise in der Region zu setzen. Wie die ZEIT berichtet, sollen sich in den kommenden Tagen weitere Schiffe aus Tunesien und Asien anschließen.
Israelische Blockade bleibt Herausforderung
Israel hat in der Vergangenheit ähnliche Versuche, die Blockade zu durchbrechen, konsequent verhindert. Laut der New York Post plant die israelische Regierung auch diesmal, die Schiffe abzufangen. Bereits im Juni wurde Greta Thunberg bei einer ähnlichen Aktion festgenommen und nach Israel gebracht, bevor sie ausgewiesen wurde.
Credits: APA
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