Die malerischen Bergchalets auf der Hochrindl im Bezirk Feldkirchen stehen vor einer ungewissen Zukunft. Die Tomtegl Bergchalets GmbH, Betreiber der luxuriösen Ferienunterkünfte, hat am Montag ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung am Landesgericht Klagenfurt eingeleitet. Wie der Kreditschutzverband von 1870 in einer Aussendung mitteilte, belaufen sich die Schulden des Unternehmens auf satte 5,71 Millionen Euro. Trotz der finanziellen Schieflage soll der Betrieb weitergeführt werden.
Sanierungsplan mit klaren Etappen
Ein Hoffnungsschimmer für das Unternehmen und seine Gläubiger: Ein Sanierungsplan wurde bereits vorgelegt. Dieser sieht eine Rückzahlung von 70 Prozent der Schulden vor, gestaffelt über mehrere Zeiträume. Laut dem Kreditschutzverband sollen 9,85 Prozent der Summe innerhalb von drei Monaten nach Annahme des Plans beglichen werden. Weitere 10,15 Prozent folgen innerhalb von neun Monaten, 20 Prozent innerhalb von 18 Monaten und die restlichen 30 Prozent spätestens nach zwei Jahren.
Fortführung des Betriebs geplant
Trotz der hohen Verbindlichkeiten ist eine Schließung der Bergchalets nicht vorgesehen. Vielmehr setzt die Tomtegl Bergchalets GmbH auf eine Sanierung, um den Betrieb langfristig zu sichern. Ob der Plan aufgeht, hängt jedoch maßgeblich von der Zustimmung der Gläubiger und der erfolgreichen Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen ab.
Quellen: oe24.at, Kreditschutzverband von 1870
Credits: APA
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