Schockierende Szenen in der U-Bahn-Station Längenfeldgasse: Ein 15-jähriger Jugendlicher griff seine Ex-Freundin mit einem Messer an. Ein mutiger Passant verhinderte Schlimmeres.
Tatort Berufsverkehr: Angriff in Wien-Meidling
Freitagmorgen, 7 Uhr, in der U-Bahn-Station Längenfeldgasse im 12. Wiener Gemeindebezirk: Ein 15-jähriger Tschetschene attackierte seine gleichaltrige Ex-Freundin mit einem Messer. Laut der Wiener Polizei geschah die Tat aus Enttäuschung über das Ende der Beziehung. Die dramatische Szene sorgte für Entsetzen unter den Pendlern. Wie die „Presse“ berichtet, stürzte das Mädchen im Zuge der Auseinandersetzung auf die Gleise und zog sich dabei leichte Verletzungen zu.
Zivilcourage rettet den Tag
Ein 40-jähriger Passant, der den Angriff bemerkte, zeigte beeindruckende Zivilcourage. Ohne zu zögern, griff er ein und konnte Schlimmeres verhindern. Dabei erlitt er eine Schnittverletzung am Ohr, die vor Ort von der Wiener Berufsrettung versorgt wurde. „Sein Eingreifen war entscheidend“, betonte Polizeisprecherin Julia Schick gegenüber der „Presse“.
Credits: APA
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