Ihr Regierungspartner Christian Stocker (ÖVP) in Wien weiß nicht, wie er die Mega-Löcher im Budget stopfen soll – und die Außenministerin verteilt österreichisches Steuergeld in Kiew: Um zwei Millionen Euro, so Beate Meinl-Reisinger bei ihrer von der FPÖ kritisierten Ukraine-Visite, werde die Republik Österreich ukrainisches Getreide kaufen, das dann aber an einen „bedürftigen Staat“ verschickt werde.
„Mein Besuch ist mehr als ein Symbol“, sagte die Außenministerin jetzt in Kiew. Österreich, so Meinl-Reisinger, werde beim Wiederaufbau des Landes ganz vorne mit dabei sein.
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) hat am Freitag auch ihrem ukrainischen Amtskollegen Andrij Sybiha die Solidarität Österreichs versichert. „Seit Tag eins der brutalen russischen Aggression“ sei Österreich an der Seite der Ukraine gestanden, so Meinl-Reisinger. Diese Unterstützung werde man fortsetzen.
Update, 08.05 Uhr: Fünf Millionen Euro an österreichischen Steuergeld lässt die Außenministerin auch für „Entminungshilfen auf landwirtschaftlichen Anbauflächen“ in die Ukraine überweisen.
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