Marktamt deckt Mängel bei Reifenbetrieben auf: 16 Anzeigen in Wien

Marktamt deckt Mängel bei Reifenbetrieben auf: 16 Anzeigen in Wien

Wien – Rechtzeitig vor dem Wechsel von Winter- auf Sommerreifen hat das Wiener Marktamt 50 Reifenbetriebe unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Bei 16 Betrieben hagelte es Anzeigen. Die Gründe? Mangelhafte Preisauszeichnungen und unklare Angaben zu Zusatzleistungen wie Reifenwuchten, wie das Marktamt in einer Aussendung mitteilte.

Preisschilder im Fokus

Die Kontrolleure des Marktamts hatten vor allem die Preisauszeichnung im Visier. In 16 Fällen wurden gravierende Mängel festgestellt. „Die Preisunterschiede und Zusatzleistungen waren oft unzureichend oder gar nicht angegeben“, erklärte Marktamtsdirektor Andreas Kutheil. Für die Kunden bedeutet das: Verwirrung anstatt Transparenz.

Positives Ergebnis bei Energiekennzeichnung

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Alle überprüften neuen Straßenreifen waren korrekt mit dem EU-Reifenlabel versehen. Dieses Label informiert über Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und Rollgeräusche – ein wichtiger Beitrag für nachhaltige Mobilität.

Marktamt setzt auf Qualität

„Wir fühlen uns den Konsumenten verpflichtet, die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sicherzustellen“, betonte Kutheil. Die Kontrollen sollen nicht nur die Qualität sichern, sondern auch die Sicherheit der Kunden gewährleisten.

Hintergrund der Aktion

Die Überprüfung fand im Rahmen der situativen Winterreifenpflicht statt, die in Österreich bis zum 15. April gilt. Gerade in dieser Zeit wechseln viele Autobesitzer auf Sommerreifen – ein idealer Zeitpunkt, um die Betriebe genauer zu prüfen.

Quellen: oe24.at, presse.wien.gv.at, kurier.at
Credits: APA

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