Man könnte meinen, in Zeiten von Inflation und Krisen müsse jeder Euro zweimal umgedreht werden – doch bei einem Wellness-Ausflug der österreichischen Krankenkassen-Oberen scheint das nicht zu gelten. Wie die Kronen Zeitung berichtet, hat ein Seminar mit 250 Führungskräften aus dem Gesundheitswesen den Steuerzahler satte 260.000 Euro gekostet. Pro Kopf sind das über 1.000 Euro, die aus unseren Pflichtbeiträgen flossen.
Warum nicht einfach online?
Die Kritik lässt nicht lange auf sich warten: Warum konnte das Treffen nicht digital stattfinden, wenn doch gerade Online-Meetings in den letzten Jahren zum Alltag geworden sind? Aus dem Gesundheitsministerium heißt es laut Krone.at, es sei „strategisch sinnvoller“, wenn sich alle Führungskräfte einmal im Jahr persönlich treffen. Ein teures „Face-to-Face“ also, das sich die Steuerzahler mit ihren Beiträgen finanzieren dürfen.
Quelle: krone.at
Credits: APA
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