Luxus oder Pflicht? Bablers 2.000-Euro-Buffet für Kogler sorgt für Wirbel

Luxus oder Pflicht? Bablers 2.000-Euro-Buffet für Kogler sorgt für Wirbel

Wenn es um Abschiede geht, scheiden sich die Geister: Während die einen von Verschwendung sprechen, sehen andere darin eine Geste des Respekts. Andreas Babler, der neue Vizekanzler, und seine Staatssekretärin Michaela Schmidt haben für ihren Vorgänger Werner Kogler eine Abschiedsfeier organisiert, die nun für Schlagzeilen sorgt. Wie oe24.at berichtet, beliefen sich die Kosten für das Buffet auf stolze 2.091,36 Euro.

Ein Abschied mit Stil – oder Steuergeldverschwendung?

Am 3. März 2025 fand die Amtsübergabe von Werner Kogler an Andreas Babler und Michaela Schmidt im Bundesamtsgebäude Radetzkystraße statt. Eingeladen waren alle Mitarbeiter des Ressorts, um die neue Leitung persönlich kennenzulernen. Das Catering übernahm die Firma Trabitsch, deren Rechnung für das Buffet die 2.000-Euro-Marke überschritt. Diese Information geht aus einer Anfragebeantwortung an die FPÖ hervor, wie oe24.at berichtet.

Geschenke mit Symbolik

Neben dem Buffet gab es auch Geschenke für den scheidenden Vizekanzler. Babler überreichte Kogler ein Trikot des Wiener Sport-Clubs sowie eine Zeichnung, die Kogler mit einem Luchskopf zeigt. „Der Luchs ist schlau und zielstrebig“, witzelte Babler laut oe24.at. Für diese Geschenke entstanden jedoch keine zusätzlichen Kosten.

Andere Ministerien: Bescheidenheit statt Buffet

Im Vergleich dazu verliefen die Amtsübergaben in anderen Ministerien deutlich sparsamer. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer spendierte seinem Vorgänger Martin Kocher eine Linzer Torte aus eigener Tasche. Auch das Österreich-Trikot, das Ex-Außenminister Alexander Schallenberg von Beate Meinl-Reisinger erhielt, wurde privat finanziert. Hier zeigt sich ein deutlicher Kontrast zu Bablers großzügigem Abschiedsfest.

Kritik und Diskussionen

Die Kosten für das Buffet werfen Fragen auf: War die Feier eine angemessene Geste oder eine unnötige Belastung für den Steuerzahler? Während Babler und Schmidt offenbar Wert auf einen stilvollen Abschied legten, bleibt die öffentliche Meinung gespalten. Die Diskussion über den Umgang mit öffentlichen Mitteln dürfte damit noch nicht beendet sein.

Credits: APA

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