Ganz anders wie die sich selbst lobende Bundesregierung sieht Niederösterreichs Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ) die aktuelle Situation in Österreich: Die – Zitat – Messerzuwanderung müsse endlich gestoppt werden, und nicht die Integration der Zuwanderer, sondern deren Heimreise sei das Ziel.
Scharfe Kritik an der schwarz-rot-pinken Bundesregierung übt Niederösterreichs FPÖ-Landesparteichef und Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer (38). Im Interview mit der Tageszeitung Heute sieht Landbauer sieht Österreich wirtschaftlich und gesellschaftlich im Niedergang: „Der Wirtschafts-, Industrie- und Bildungsstandort Österreich liegt am Boden. Es gibt ein EU-Defizitverfahren, während die Einheitspartei aus ÖVP, SPÖ und NEOS Milliarden-Schulden anhäuft und gleichzeitig bei den Ältesten kürzt. Die eigenen Pensionisten werden ausgeraubt, während importierte Gewalt und Messerzuwanderung weitergehen.“
Besonders deutlich wird Landbauer auch gegenüber führenden Köpfen der Opposition: „Frau Meinl-Reisinger redet vom Anwerfen eines Reformmotors, findet dabei aber nicht einmal die Kurbel für ihren veralteten Karren. Und Herr Babler? Der ist als sozialistischer Tiger in Traiskirchen gestartet – und als roter Bettvorleger bei Innenminister Stocker gelandet.“
Kritik an Migrationspolitik
Der freiheitliche Politiker kritisiert die aktuelle Migrationspolitik als zu weich und ineffizient: „Asyl in Österreich ist kein Menschenrecht. Das Ziel muss nicht Integration, sondern Rückführung sein. Länder wie Dänemark zeigen, wie es gehen kann.“
Landbauer verteidigt seine seit Jahren vertretene Linie – insbesondere in Bezug auf die Asylpolitik: „Wir sind ein kleines Land mit einem teuren Sozialstaat. Wenn zu viele kommen, kann sich das niemals ausgehen. Wir haben schon 2015 vor der heutigen Realität gewarnt – vor importierter Gewalt, Messerattacken und kulturellen Parallelwelten in Wiener Schulen. Damals wurden wir diffamiert. Heute ist alles eingetreten.“
Regierung bekommt ein „Nicht Genügend“
Auch für den Regierungsstil der Koalition hat der FPÖ-Vizechef wenig übrig. „Das ist die teuerste, pompöseste Regierung aller Zeiten – inklusive Frisörrechnungen und Styling auf Steuerzahlerkosten. Diese Koalition hat jeden Anspruch auf eine Wiederholungsprüfung verspielt.“
Landbauer sieht in der kommenden Wahl eine Richtungsentscheidung: „Die Bürger haben es in der Hand, den Kurs zu ändern. Wir stehen für Ordnung, Sicherheit und eine Politik für unsere Leute.“
Credit: APA
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