Die neuen Zahlen der Kriminalstatistik zeigen eine drastische Entwicklung für Österreich. Im Jahr 2025 zählte die Polizei insgesamt rund 345.000 Tatverdächtige. Das bedeutet ein sattes Plus von etwa 10.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Die Daten bringen eine brisante Verschiebung ans Licht: Der Anteil an ausländischen Verdächtigen wächst rasant an.
Steiler Anstieg bei ausländischen Tätern
Blicken wir auf die nackten Zahlen. Im Jahr 2016 lag die Zahl der fremden Tatverdächtigen noch bei rund 105.000. Fünf Jahre später sank sie leicht, doch seitdem geht die Kurve steil nach oben. Für das Jahr 2025 stehen nun 164.500 ausländische Verdächtige in den Polizeiakten.
Damit stellen Personen ohne österreichischen Pass fast die Hälfte aller Verdächtigen, nämlich exakt 47,7 Prozent. Im Alltag machen fremde Staatsangehörige jedoch nur 20,5 Prozent unserer Gesamtbevölkerung aus. Das Innenministerium legt die Herkunft der mutmaßlichen Täter offen: Menschen aus Rumänien führen die Liste an. Direkt dahinter folgen Verdächtige aus Syrien und Deutschland.
Gewalt bei Kindern eskaliert
Ein Blick auf die Jugend macht große Sorgen. Die Akten zeigen einen extremen Anstieg bei ganz jungen Kriminellen. Besonders in der Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen schnellen die Fälle dramatisch in die Höhe. Das Innenministerium hält fest, dass hier syrische Staatsbürger besonders stark vertreten sind.
Quellen: Exxpress, Innenministerium, oe24
Credits: APA
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