Kostendruck: OTTO-Versand feuert 480 Mitarbeiter

Kostendruck: OTTO-Versand feuert 480 Mitarbeiter

Für den Hamburger Online-Versandhändler lief es im Geschäftsjahr 2023/24 nicht wirklich gut: Es seien 4,2 Milliarden Euro Umsatz erzielt worden, das seien etwa 200 Millionen Euro weniger als im Geschäftsjahr 2022/23. In Deutschland ist Otto hinter Amazon zweitgrößter Online-Händler. Aufsichtsratschef Michael Otto sieht den US-Riesen nicht als Vorbild: „Unser Konzept ist anders. Uns geht es vor allem um Nachhaltigkeit, dass bestimmte Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden. Das ist uns wichtiger, als große Umsätze in schnellem Tempo zu entwickeln.“

Ein Grund für den Job-Abbau: die schwache Konjunktur

Nach der Eröffnung des neuen OTTO-Hauptquartiers in Hamburg muss nun offenbar gespart werden: Otto kündigt 480 Callcenter-Mitarbeitern. Als Gründe nennt das Unternehmen den verschärften Wettbewerb und die anhaltend schwache Konjunktur in Deutschland.

Außerdem verliere der telefonische Kontakt zum Kunden an Bedeutung. Die Strukturen im Kundenservice seien wirtschaftlich nicht mehr tragfähig, erklärte Otto am Dienstag.

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