Während die Preise in Österreich für Nahrungsmittel, Energie und für das Wohnen bis zu 3,1 % Monat für Monat steigen, soll die Höhe der Familienbeihilfe eingefroren werden, ebenso die Auszahlungshöhe für den Familienbonus – so will die Koalition aus ÖVP, SPÖ und NOS bei den Staatsausgaben sparen und so das von der schwarz-grünen Ex-Regierung hinterlassene Budget-Chaos etwas mehr in den Griff bekommen.
Laut den Plänen aus dem Finanzministerium wird der Kinderabsetzbetrag in den kommenden beiden Jahren nicht an die Inflation angepasst, die Valorisierung wird also ausgesetzt. Der Absetzbetrag liegt aktuell bei 61,80 Euro pro Kind und Monat und wird gemeinsam mit der Familienbeihilfe ausbezahlt. Diese Maßnahme wurde bereits in einem Gesetzesvorschlag festgehalten.
Wie nun der “Standard” berichtet, ist bei einer Erläuterung zu einem anderen Vorschlag auch vermerkt: “Als Maßnahme im Rahmen der Budgetkonsolidierung soll die Valorisierung gewisser Familienleistungen für die Kalenderjahre 2026 und 2027 ausgesetzt werden.”
Das heißt: Alles wird teurer, aber die Höhe des Familienbonus und der Familienbeihilfe werden an die Preissteigerungen nicht mehr angepasst – die österreichischen Familien haben zweieinhalb Jahre lang einen realen Einkommensverlust.
Weniger für Österreicher, eine Million für Nuss-Bäuerinnen in Afrika
Besonders ärgerlich ist diese Maßnahme auch deshalb, weil die schwarz-rot-pinke Bundesregierung bei Ausgaben in anderen Ländern bisher nicht sparen wollte: So berichtete exxtra24, dass für die Verbesserung der Lebenssituation der Cashew-Nuss-Bäuerinnen (Bild unten) in Burkina Faso eine Million Euro Steuergeld aus dem Außenministerium von Beate Meinl-Reisinger (NEOS) nach Afrika überwiesen werden. Für die Cashew-Nuss-Bauern in Tansania gibt’s weniger Steuergeld aus Österreich, da fließen nur 200.000 Euro.
Der ganze Bericht von exxtra24 über die Cashew-Nuss-Förderung aus Österreich für Burkina Faso: www.exxtra24.at/meinl-reisinger-eine-million-fur-nuss-bauerinnen-in-burkina-faso/
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