Kneissls Wut-Rede aus Russland: „Österreicher sind Hyänen“

Kneissls Wut-Rede aus Russland: „Österreicher sind Hyänen“

Die ehemalige Außenministerin holt zum Rundumschlag aus. Aus ihrem Exil in Russland feuert Karin Kneissl heftige verbalen Attacken gegen ihre alte Heimat.

Es sind Worte, die fassungslos machen. Karin Kneissl, einst Außenministerin der Republik Österreich, hat endgültig mit ihrem Heimatland gebrochen. Während sie in St. Petersburg den regierungsnahen Gorki-Thinktank leitet und Wladimir Putin weiterhin als „Gentleman“ bezeichnet, hat sie für die Menschen in Österreich nur noch Verachtung übrig. In einem neuen Interview auf YouTube lässt sie ihren Emotionen freien Lauf und schreckt dabei selbst vor den geschmacklosesten Vergleichen nicht zurück.

Wüste Beschimpfung der Landsleute

Kneissl gab dem YouTube-Format „Brücke nach Osten“ ein ausführliches Interview. Doch von Brückenbau kann keine Rede sein, vielmehr reißt Kneissl alle Verbindungen mit dem Vorschlaghammer ein. Auf die Frage, was sie aus Europa vermisse, antwortet sie mit einer klaren Absage an ihre Heimat: „Wenn ich was vermisse aus Europa, dann Frankreich, nicht Österreich.“

Die Begründung dafür liefert sie gleich mit einer heftigen Beleidigung hinterher. „In Frankreich waren die Menschen menschlich, in Österreich Hyänen“, so Kneissl wörtlich. Ein Tiervergleich, der tief blicken lässt und zeigt, wie sehr sich die Ex-Politikerin von der österreichischen Gesellschaft entfremdet hat.

Der Hitler-Vergleich

Doch damit nicht genug. An einer anderen Stelle des Interviews holt Kneissl zu einem noch verstörenderen Schlag aus. Sie beklagt sich bitterlich darüber, wie sie sich in Österreich behandelt fühlte. „Keiner soll mir sagen, es sind nur die Eliten, es sind nur die bösen Medien“, wettert sie. Sie habe am eigenen Leib erfahren, wie sich „ein Dorf gegen mich wandte“.

Daraus zieht sie eine Schlussfolgerung, die an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten ist. Wie oe24 die Sequenz zitiert, sagt Kneissl: „Da hab ich dann gemerkt, dass es kein Zufall war, dass Hitler aus Österreich kam.“ Eine Aussage, die suggeriert, dass der Charakter der Österreicher den Nationalsozialismus begünstigt habe – ausgelöst durch ihre persönliche Kränkung.

Politik reagiert empört

Die Reaktionen auf diese Entgleisungen ließen nicht lange auf sich warten. Neos-Klubchef Yannick Shetty bezeichnete die Aussagen als Skandal. Es sei bezeichnend, dass Kneissl sich weiterhin mit dem Titel der ehemaligen Außenministerin schmücke, während sie auf „Putins Kosten“ durch Propagandastudios tingele, nur um ihr Land und dessen Bürger zu beleidigen.

Kneissl selbst scheint das wenig zu kümmern. Seit ihrer Ausreise – erst nach Frankreich, dann in den Libanon und schließlich mit Unterstützung der russischen Armee nach St. Petersburg – hat sie ihre neue Rolle als Sprachrohr im Osten gefunden.

Quelle: oe24, YouTube-Kanal „Brücke nach Osten“
Credits: APA

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