Kickl und die FPÖ: 1. Mai in Linz wird zur Bühne für den „Volkskanzler“

Kickl und die FPÖ: 1. Mai in Linz wird zur Bühne für den „Volkskanzler“

Am 1. Mai wird Linz wieder zum Schauplatz einer der lautesten politischen Veranstaltungen des Jahres. FPÖ-Chef Herbert Kickl und seine Partei laden ins Festzelt am Urfahraner Jahrmarkt – und die Erwartungen sind hoch. Wie die FPÖ bekannt gab, wird Kickl erneut eine Rede halten, begleitet von Oberösterreichs FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner und weiteren prominenten Parteimitgliedern.

Tradition trifft auf Wahlkampf

Die Veranstaltung, die um 9:30 Uhr beginnt, ist längst ein Fixpunkt im FPÖ-Kalender. Neben patriotischen Reden und schwenkenden Österreich-Fahnen wird die Bühne auch genutzt, um auf die Landtagswahlen 2027 einzustimmen. „Der Volkskanzler kommt“, kündigte Kickl an und versprach seinen Anhängern, dass Geduld bald belohnt werde.

Haimbuchner: „Arbeit, Leistung, Eigentum“

Manfred Haimbuchner, der als nächster Landeshauptmann Oberösterreichs gehandelt wird, betonte in seiner Rede die Bedeutung von Arbeit, Eigentum und Familie. „Das sind die Pfeiler einer freien Gesellschaft“, erklärte er. Gleichzeitig kritisierte er die Migrationspolitik der letzten Jahrzehnte und forderte eine „Staatsbürgerschaft auf Probe“.

Kritik von der ÖVP

Während die FPÖ im Festzelt ihre Vision von „Heimatliebe“ und „Österreich zuerst“ propagierte, ließ die ÖVP Kritik nicht aus. „Lautstarke Parolen im Bierzelt sind schnell gerufen“, kommentierte OÖVP-Landesgeschäftsführer Florian Hiegelsberger. Er warf Kickl vor, Spaltung ins Land zu bringen, anstatt Verantwortung zu übernehmen.

Quellen: oe24.at, tips.at
Credits: APA

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