Kickl fordert: Keine Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Iran

Kickl fordert: Keine Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Iran

FPÖ-Chef Herbert Kickl sorgt mit einer klaren Ansage für Aufsehen: Angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten fordert er, dass Österreich keine Flüchtlinge aus dem Iran mehr aufnimmt. Die Forderung platzierte er am Mittwoch vor der Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates in Wien.

„Irgendwann muss Schluss sein“

Vor dem Bundeskanzleramt stellte sich Kickl den Fragen von Journalisten und formulierte seine Position unmissverständlich. Er begründete seine Forderung mit der Stimmung in der Bevölkerung: „Irgendwann einmal muss Schluss sein und das ist glaube ich auch die Erwartungshaltung der Österreicher“. Diese Aussage unterstreicht die harte Linie der Freiheitlichen in der Asyl- und Migrationspolitik.

Sorge um Sicherheit und Energieversorgung

Bereits im Vorfeld hatte Kickl die Einberufung des Nationalen Sicherheitsrates gefordert. In einer Presseaussendung des Freiheitlichen Parlamentsklubs vom 2. März warnte er vor den weitreichenden Folgen der Eskalation im Nahen Osten für Österreich. Er kritisierte die Bundesregierung scharf und warf ihr vor, angesichts der drohenden Gefahren „den Kopf in den Sand zu stecken“.

Kickl äußerte massive Bedenken hinsichtlich der Energieversorgung und der wirtschaftlichen Stabilität des Landes. Er warnte vor einer möglichen Preisexplosion, sollte die Straße von Hormus blockiert bleiben, ein neuralgischer Punkt für globale Lieferketten. Zudem thematisierte er die Sicherheitsgefahr durch importierte Konflikte. Durch die „jahrelange Politik der offenen Grenzen“ habe man sich die Probleme des Nahen Ostens direkt ins Land geholt, so Kickl. Er forderte umgehende Maßnahmen, um Österreich vor wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Auswirkungen zu schützen.

Regierung in der Kritik

Der FPÖ-Chef sieht die Regierung in der Pflicht, klare Antworten zu liefern und für die Sicherheit der Österreicher zu sorgen – sowohl im Inland als auch für Staatsbürger, die sich in der Krisenregion aufhalten. Er kritisierte, dass es an Informationen des Außenministeriums für Betroffene fehle. Für Kickl steht fest: Der Schutz der eigenen Bevölkerung und die wirtschaftliche Sicherheit Österreichs müssen oberste Priorität haben.

Quelle: oe24

Credits: APA

Teilen:
0 0 Abgegebene Stimmen
Artikel Bewertung
Abonnieren
Benachrichtigung von
guest
0 Kommentare
Älteste
Neuestes Meistgewählt
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x