Der ehemalige Immobilien-Milliardär René Benko muss weiter auf seine Freiheit warten. Das Wiener Landesgericht hat die Untersuchungshaft des Signa-Gründers erneut verlängert — diesmal um weitere zwei Monate bis zum 6. Oktober 2025. Benkos Verteidigung hatte zwar einen Enthaftungsantrag gestellt, doch das Gericht sah weiterhin dringenden Tatverdacht und eine mögliche Flucht- oder Verdunkelungsgefahr. Somit bleibt Benko vorerst hinter Gittern, während die Ermittlungen gegen ihn weiterlaufen.
Dauerhafter Schatten über dem Ex-Immobilienmogul
Seit seiner Festnahme im Jänner 2025 sitzt Benko in Untersuchungshaft. Die Vorwürfe wiegen schwer: Betrugsverdacht im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch seiner Signa-Gruppe, mögliche Verschleierung von Vermögenswerten und eine zweite Anklage, die noch im Raum steht. Das Gericht begründet die Entscheidung zur Haftverlängerung mit der Schwere der Vorwürfe und der Tatsache, dass sich Benko in seinen Verteidigungsrechten eingeschränkt zeigt.
Nächste Entscheidung naht
Die nächste Haftprüfungsverhandlung ist spätestens Ende August angesetzt. Dann wird erneut geprüft, ob Benko weiterhin in U-Haft bleiben muss oder eine Entlassung möglich ist. Doch angesichts der bisherigen Entscheidungen und des komplexen Falles gehen Experten davon aus, dass es für Benko auch in den kommenden Monaten keine Entwarnung geben wird.
Quellen:
- Kleine Zeitung: keine Enthaftung, Benko bleibt in U-Haft
- Der Standard: Nach sechs Monaten Gefängnis – Benko will enthaftet werden
- GMX Magazin: Benko bleibt U-Haft – Anklage offenbar
- APA: U-Haft für René Benko erneut um zwei Monate verlängert
Credits: APA
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