„Wir haben sorgsam und ausführlich jede Möglichkeit geprüft, das Caféhaus in die Gewinnzone zu bringen. Leider haben wir keine Ansätze gefunden, die dies erstmals seit der Eröffnung im Jahr 2002 realisierbar erscheinen lassen“, erklärte Sacher-Geschäftsführer Matthias Winkler.
Von der Schließung sind 16 Mitarbeiter betroffen.Die Sacher Gruppe betont, dass sie sich um jeden einzelnen Mitarbeiter kümmern wird, um ihnen neue berufliche Chancen zu bieten.Winkler fügte hinzu: „Ihr Einsatz und ihre Leidenschaft haben das Café zu einem besonderen Ort gemacht, und dafür sind wir unendlich dankbar.“
Die Entscheidung zur Schließung wurde nach sorgfältiger wirtschaftlicher Bewertung getroffen.Weder eine signifikante Umsatzsteigerung noch eine ausreichende Kostenreduktion konnten erzielt werden, um den Betrieb profitabel zu gestalten.
Die Sacher Gruppe schließt ein zukünftiges Engagement in Graz nicht aus.Winkler meinte: „Vielleicht ergibt sich zu einem anderen Zeitpunkt eine neue Möglichkeit, hier wieder ein Caféhaus zu eröffnen – wir würden uns freuen.“
Die Schließung des Café Sacher in Graz markiert das Ende einer Ära in der steirischen Landeshauptstadt und hinterlässt eine Lücke in der lokalen Kaffeehauskultur.
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