Wiederholt fielen schon Beiträge von ORF-Redakteuren durch ihre einseitige Kritik an Israel auf. Nun will sich das die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) nicht mehr länger bieten lassen und hat Anzeige bei der Medienbehörde erstattet – das Schreiben haben auch noch 200 Privatpersonen unterzeichnet, berichtet aktuell das „profil“.
Es geht vor allem um die „Weltjournal“-Sendung „Gaza-Krieg – Hölle auf Erden“, die im September des Vorjahres ausgestrahlt wurde und nach Ansicht der IKG Lügen der Terrororganisation Hamas verbreite und so zu einer „judenfeindlichen Stimmung“ in Österreich beitrage.
200 Privatpersonen unterschrieben
Die IKG argumentiert, dass die Sendung weder unparteilich, noch objektiv sei und daher gegen das ORF-Gesetz verstoße. Ziel der Beschwerde, der sich 200 Privatpersonen aus der jüdischen Community angeschlossen haben, ist, dass der ORF den Beitrag aus dem Archiv löscht und eine allfällige Entscheidung zugunsten der IKG öffentlich machen muss.
Der ORF hält fest, dass es im Rahmen der breiten Berichterstattung über Israel und Palästina nur drei Produktionen gebe, die im Gazastreifen selbst gedreht wurden. Dagegen gebe es eine Vielzahl von Programmen aus israelischer Sicht.
Auch dieser Fall zeigt, dass die Zeit der Zwangsgebühren-Finanzierung längst vorbei sein müsste: So müssen etwa die jüdischen Mitbürger auch noch den judenfeindlichen ORF-Müll, der über sie behauptet wird, zwangsweise bezahlen. Dass eine schwarz-grüne Bundesregierung dies alles ermöglicht hat, sollte nicht vergessen werden.
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