Die Preise in Österreich steigen weiter – und ein Ende ist nicht in Sicht. Wie der Verbraucherpreisindex (VPI) zeigt, kletterte die Inflation im November 2025 auf satte 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders betroffen: Energie, Lebensmittel und Freizeitangebote. Doch was bedeutet das für die Haushalte? Ein Überblick.
Energiepreise explodieren: Strom wird zum Luxusgut
Wie exxpress.at berichtet, sind die Energiekosten der größte Preistreiber. Strom verteuerte sich um unglaubliche 41,4 Prozent! Auch Heizöl (+4,2 Prozent) und Gas (+3,4 Prozent) belasten die Haushaltskassen. Die einstige Strompreisbremse ist ausgelaufen, und die Netzentgelte steigen weiter. Für viele Familien wird das Heizen im Winter zur finanziellen Zerreißprobe.
Lebensmittel: Fleisch und Milchprodukte im Preishoch
Auch der tägliche Einkauf wird teurer. Laut MeinBezirk stiegen die Preise für Fleisch um 7 Prozent, Milchprodukte verteuerten sich sogar um 7,1 Prozent. Zwar gab es bei Gemüse (-0,8 Prozent) und Ölen (-12,3 Prozent) leichte Entlastungen, doch die allgemeine Teuerung bleibt eine Belastung für die Haushalte.
Freizeit und Mobilität: Kein Spaß mehr ohne tiefen Griff ins Portemonnaie
Freizeitangebote und Kultur sind ebenfalls betroffen. Pauschalreisen wurden um 4,9 Prozent teurer, während gebrauchte Autos um 6,1 Prozent zulegten. Ein Lichtblick: Flugtickets wurden um 10,5 Prozent günstiger – ein kleiner Trost für Reisefreudige.
Die Inflation trifft alle
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Österreich kämpft mit einer anhaltend hohen Inflation. Besonders Haushalte mit geringem Einkommen spüren die Belastung. Ob und wann sich die Lage entspannt, bleibt ungewiss.
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