Die Teuerung in Österreich nimmt erneut Fahrt auf! Wie die Statistik Austria berichtet, stieg die Inflationsrate im Februar 2026 auf 2,2 Prozent – ein leichter Anstieg im Vergleich zu den 2,0 Prozent im Januar. Besonders betroffen: Dienstleistungen, Lebensmittel und Tabakwaren.
Dienstleistungen als Preistreiber
Die Preise für Dienstleistungen, wie etwa in der Gastronomie oder bei Friseurbesuchen, kletterten um satte 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit bleiben sie der Hauptgrund für die steigende Inflation. Im Januar lag der Anstieg noch bei 3,8 Prozent. Auch die Kosten für Reparaturen und Hotellerie trugen ihren Teil dazu bei.
Energiepreise bremsen weniger
Energiepreise, die in den letzten Monaten als Dämpfer wirkten, verlieren an Wirkung. Zwar sanken sie im Februar um 4,1 Prozent, doch im Januar war der Rückgang mit 4,9 Prozent noch deutlicher. Besonders bei Treibstoffen fiel die entlastende Wirkung schwächer aus.
Zigaretten und Lebensmittel teurer
Ein weiteres Ärgernis für die Verbraucher: Die Preise für Lebensmittel, Alkohol und Tabak stiegen um 3,0 Prozent. Besonders Zigaretten wurden laut Statistik Austria merklich teurer. Im Januar lag der Anstieg in diesem Bereich noch bei 2,7 Prozent.
Kerninflation bleibt stabil
Die sogenannte Kerninflation, die stark schwankende Preise wie Energie und Lebensmittel ausklammert, blieb im Februar stabil bei 2,8 Prozent. Diese Kennzahl zeigt den grundlegenden Preistrend und wird von Experten besonders beachtet.
Kein Ende der Teuerung in Sicht
Die Zahlen zeigen: Die Inflation bleibt ein ständiger Begleiter. Ob und wann sich die Lage entspannt, bleibt ungewiss. Für die Verbraucher bedeutet das weiterhin steigende Kosten in vielen Lebensbereichen.
Quellen: exxpress.at, Statistik Austria, krone.at
Credits: APA
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