Die Inflation in Österreich bleibt auch im November 2025 ein heißes Thema. Wie Statistics Austria berichtet, lag die Teuerungsrate bei 4,0 Prozent – ein Wert, der seit Oktober unverändert ist. Ursprünglich war sogar ein Anstieg auf 4,1 Prozent prognostiziert worden, doch die endgültigen Zahlen zeigen Stabilität. Dennoch bleibt die Inflation weit über dem Ziel der Europäischen Zentralbank von 2,0 Prozent.
Energie und Wohnen treiben die Preise
Besonders stark betroffen sind Haushalte durch die steigenden Kosten für Energie und Wohnen. Laut Manuela Lenk, Generaldirektorin von Statistics Austria, stiegen die Preise für Wohnen und Energie um satte 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch Lebensmittel und alkoholfreie Getränke wurden um 3,6 Prozent teurer, während die Transportkosten um 2,6 Prozent zulegten.
Lichtblicke bei Kommunikation und Möbeln
Es gibt jedoch auch positive Nachrichten: Die Preise für Kommunikation sanken um 5,7 Prozent, und auch Möbel und Haushaltsgeräte blieben mit einem Rückgang von 0,6 Prozent stabil. Diese Entwicklungen zeigen, dass nicht alle Bereiche gleichermaßen von der Inflation betroffen sind.
Harmonisierte Inflationsrate bestätigt
Die harmonisierte Inflationsrate (HICP), die für EU-weite Vergleiche herangezogen wird, blieb ebenfalls bei 4,0 Prozent. Dies unterstreicht die anhaltende Belastung für Konsumenten, insbesondere in Bereichen wie Restaurants und Hotels, wo die Preise um 5,9 Prozent stiegen.
Stabil, aber teuer
Obwohl die Inflation im November nicht weiter gestiegen ist, bleibt sie auf einem hohen Niveau. Besonders Haushalte mit geringem Einkommen spüren die Belastung durch steigende Energie- und Lebensmittelpreise. Experten warnen, dass ohne gezielte Maßnahmen zur Preisstabilisierung die Kaufkraft der Österreicher weiter sinken könnte.
Quellen: oe24.at, RTTNews, TradingView, Trading Economics
Credits: APA
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