Die Heizsaison startet – und mit ihr die Schocknachricht für alle Gasnutzer: Die Preise sind nach wie vor doppelt so hoch wie vor der Pandemie.
Gaspreisindex explodiert: Von 15,78 auf 34,54 Euro
Wie oe24.at berichtet, hat sich der Österreichische Gaspreisindex (ÖGPI) seit Januar 2020 mehr als verdoppelt. Damals lag der Preis bei 15,78 Euro pro Megawattstunde, während er im Oktober 2025 bei satten 34,54 Euro liegt. Besonders bitter: Zwischenzeitlich, im Oktober 2022, erreichte der Index sogar einen Rekordwert von 209,89 Euro.
Doch Vorsicht: Der Index bildet nur die reine Energiekomponente ab. Für Endverbraucher kommen noch Netzgebühren, Steuern und Abgaben hinzu, was die Heizkosten weiter in die Höhe treibt.
Fernwärme: Wien als teures Pflaster
Nicht nur Gasnutzer stöhnen unter den hohen Kosten. Auch Fernwärmekunden sind betroffen. Eine Wienerin berichtete gegenüber oe24, dass sich ihre Teilbeträge verdreifacht haben. Besonders bei indexgebundenen Verträgen drohen weitere Preisanstiege.
Laut einer Analyse von Kretzer Fischer & Partner ist Wien für Fernwärme besonders teuer. Die Jahreskosten schwanken zwischen 450 Euro im Burgenland und bis zu 1.600 Euro in Wien. Die Wien Energie hält diesen Vergleich jedoch für wenig aussagekräftig, da hier „Äpfel mit Birnen“ verglichen würden.
Hoffnungsschimmer: Preise sinken leicht
Es gibt jedoch auch einen kleinen Lichtblick: Der Gaspreisindex ist im Vergleich zum Juli 2024 um 12,4 Prozent gefallen. Doch ob sich dieser Rückgang spürbar auf die Endverbraucherpreise auswirkt, bleibt abzuwarten.
Quelle: oe24.at
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