Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) sprach den jüngsten Femizid an einer Grazer Influencerin an und verurteilte männliches Dominanzdenken scharf. Sie forderte ein Ende der Gewalt, die oft aus dem Anspruchsdenken von Männern resultiere. Auch Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) betonte, dass der Schutz von Frauen eine Aufgabe der gesamten Bundesregierung sei.
Prävention und Polizeiarbeit im Fokus
Karner hob hervor, dass die Zahl der Betretungs- und Annäherungsverbote auf 14.500 gestiegen sei. Dies sei ein Zeichen dafür, dass weniger weggeschaut werde. Zudem wurde die Zahl der Präventionsbeamtinnen und -beamten auf 1.300 mehr als verdoppelt. Karner betonte, dass Frauen sich oft eher an Polizistinnen wenden, was dazu beitrage, Dunkelfelder zu öffnen.
Bildung als Schlüssel zur Prävention
Marina Sorgo vom Bundesverband der Gewaltschutzzentren forderte, Prävention bereits im frühkindlichen Alter zu beginnen. Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) schloss sich an und betonte, dass Kinder frühzeitig ihre Rechte kennen und Hilfe suchen sollten.
Ein langer Weg
Sorgo mahnte, dass die Wirkung von Maßnahmen Zeit brauche. Es sei wichtig, Geduld und Engagement zu zeigen, um den Gewaltschutz in Österreich weiter voranzutreiben.
Quellen: oe24.at, APA
Credits: APA
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