Gender-Debatte im Parlament: Sechs Geschlechter für Babys – Ärzte und Politiker in Aufruhr!

Gender-Debatte im Parlament: Sechs Geschlechter für Babys – Ärzte und Politiker in Aufruhr!

Die Diskussion um den Eltern-Kind-Pass hat das österreichische Parlament in einen wahren Sturm verwandelt. Der Grund? Die Einführung von sechs Geschlechteroptionen für Neugeborene. Während die einen von einem „Meilenstein der Inklusion“ sprechen, sehen andere darin einen „ideologischen Irrsinn“.

FPÖ: „Das ist keine Medizin, das ist Ideologie!“

Die FPÖ-Familiensprecherin Ricarda Berger ließ im Parlament kein gutes Haar an der Reform. „Die biologische Realität wird ignoriert“, wetterte sie und kritisierte die Umbenennung des Mutter-Kind-Passes in Eltern-Kind-Pass scharf. Für Berger ist die Einführung von Kategorien wie „inter“ oder „divers“ ein Bruch mit der Natur. „Das ist keine Vorsorge mehr, das ist Ideologie pur!“, so Berger.

Wie „Exxpress“ berichtet, sieht die FPÖ in der Reform eine politische Umerziehung, die weit über die Grenzen der Medizin hinausgeht. Besonders die Tatsache, dass diese Änderungen in einem Dokument vorgenommen werden, das Generationen von Familien begleitet hat, sorgt für Empörung.

Gesundheitsministerium: „Es geht um medizinische Versorgung, nicht um Ideologie“

Das Gesundheitsministerium verteidigt die Neuerung vehement. Laut Ministerium gibt es jährlich nur wenige Fälle, in denen das Geschlecht eines Neugeborenen nicht eindeutig feststellbar ist. Dennoch sei es wichtig, auch für diese Kinder eine passende Dokumentationsmöglichkeit zu schaffen. „Es geht um die bestmögliche medizinische Versorgung aller Neugeborenen“, betonte ein Sprecher des Ministeriums. Der Vorwurf des „Genderwahns“ sei völlig unbegründet.

Ärzte schlagen Alarm: „Das ist nicht mehr Medizin!“

Auch in der Ärzteschaft sorgt die Reform für Unmut. Der Frauenarzt Dr. Armin Breinl bezeichnete die Einführung der neuen Geschlechteroptionen als „realitätsfremd“. „Das ist nicht mehr Medizin, das ist Bürokratie!“, so Breinl gegenüber „Exxpress“. Besonders die 150 Fragen, die der neue Eltern-Kind-Pass umfassen soll, stoßen auf Kritik. „Das wird ein Bürokratie-Monster!“, warnte der Mediziner.

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