Die Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS greift den Bürgern weiter unter die Arme. Wer Angst um seine Wohnung hat oder Hilfe beim Schulstart seiner Kinder braucht, kann aufatmen. Die Regierung verlängert zwei entscheidende Sozialprogramme um gleich drei weitere Jahre.
Eigentlich war geplant die bisherigen Maßnahmen mit Ende 2026 auslaufen zu lassen. Jetzt sollen sie bis Ende 2029 fixiert werden. Ein entsprechender Gesetzesentwurf befindet sich bereits in der Begutachtung. Für die Steuerzahler bedeutet das ein ordentliches Paket: Das Sozialministerium plant mit Kosten von 43 Millionen Euro jährlich. Über die drei Jahre von 2027 bis 2029 fließen somit insgesamt 129 Millionen Euro in die Unterstützung von Haushalten, die jeden Cent zweimal umdrehen müssen.
Rettung vor dem Rauswurf: Der „Wohnschirm“ bleibt aufgespannt
Die Teuerung frisst sich durch die Geldbörsen der Österreicher, und die Mieten steigen stetig. Hier greift der sogenannte „Wohnschirm“ ein. Das Programm wurde im März 2022 ins Leben gerufen und verfolgt ein klares Ziel: Es soll verhindern, dass Menschen auf der Straße landen.
Laut der offiziellen Folgenabschätzung, aus der oe24.at zitiert, war die Maßnahme bisher ein voller Erfolg. In mehr als 15.600 Fällen konnte der Verlust der eigenen vier Wände durch die Übernahme von Mietrückständen abgewendet werden. Auch das Unterprogramm „Housing First“ greift: Über 720 wohnungslose Personen fanden dadurch wieder ein Dach über dem Kopf. Sozialministerin Korinna Schumann betont dazu in einem Statement, dass es gerade in Zeiten hoher Lebenshaltungskosten die Verantwortung der Politik sei, gezielt zu unterstützen.
Millionen für den Schulstart: Unterstützung für 50.000 Kinder
Doch nicht nur beim Wohnen gibt es finanzielle Entlastung. Auch Familien mit schulpflichtigen Kindern dürfen sich freuen. Die Aktionen „Schulstartklar!“ und „Schulstartplus!“ werden ebenfalls verlängert.
Der Staat greift rund 50.000 Schülern aus Sozialhilfehaushalten unter die Arme. Pünktlich zu jedem Semesterbeginn gibt es finanzielle Hilfe für Stifte, Hefte und Schultaschen. Damit sollen alle Kinder faire Bildungschancen erhalten, ganz unabhängig vom Einkommen der Eltern. Die Begutachtungsfrist für dieses Millionen-Paket läuft noch bis zum 9. April. Danach soll die Verlängerung endgültig in trockenen Tüchern sein.
Quelle: oe24.at
Credits: APA
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