Der Machtkampf beim österreichischen Rundfunk ORF erreicht eine neue Ebene. Nach dem Abgang von Roland Weißmann ist das Rennen um die Spitzenposition völlig offen. Es stehen bereits mehrere Kandidaten für den begehrten Posten des Generaldirektors in den Startlöchern. Doch hinter den Kulissen bahnt sich eine große Überraschung an.
Ein mutiger Schritt des Kanzlers
Österreichs Kanzler Christian Stocker scheint einen sehr konkreten Plan zu verfolgen. Er möchte einen externen Experten, um das Rundfunkhaus aufzuräumen. Stocker traf kürzlich Susanne Riess-Hahn. Der ehemaligen Vizekanzlerin und aktuellen Wüstenrot-Chefin wurde ein ganz besonderes Angebot unterbreitet. Stocker fragte sie direkt, ob sie bereit wäre, sich für den prestigeträchtigen ORF-Top-Job zu bewerben.
Die konservative ÖVP-Partei drängt offenbar darauf, eine Frau an die Spitze zu setzen, um frischen Wind in den Sender zu bringen. Riess an Bord zu holen, wäre ein großer strategischer Erfolg. Sie kennt die politische Landschaft und bringt jahrelange Erfahrung im Top-Management mit.
Die harte Konkurrenz
Doch Riess ist nicht die einzige Anwärterin. Die Konkurrenz ist enorm stark. Die aktuelle Radiodirektorin Ingrid Thurnher, die vorübergehend die Geschäfte führt, bleibt eine ernstzunehmende Kandidatin. Weitere Schwergewichte sind APA-CEO Clemens Pig, der eng an der Schnittstelle zwischen ORF und privaten Medien agiert.
Quellen: oe24.at, salzburg24.at
Credits: APA
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