FPÖ zur Bargelddebatte: „Garant für Freiheit und Privatsphäre“

FPÖ zur Bargelddebatte: „Garant für Freiheit und Privatsphäre“

Alexander Petschnig, FPÖ-Abgeordneter und Sprecher für Geld- und Währungspolitik, kritisiert die Blockadehaltung der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP scharf. Laut Petschnig verhinderten diese seit Jahren jede Initiative der FPÖ, Bargeld verfassungsrechtlich zu schützen. Er bezeichnet dies als „beispielloses Versagen zweier saturierter Systemparteien“. Die FPÖ sieht Bargeld als essenziellen „Garant für Freiheit, Privatsphäre und demokratische Kontrolle“.

Dringender Handlungsbedarf durch digitalen Euro

Mit der Einführung des digitalen Euro und der zunehmenden staatlichen Datenerfassung sieht Petschnig die Freiheit der Bürger in Gefahr. Er betont, dass die Bevölkerung selbst entscheiden können müsse, ob sie bar oder digital bezahlen möchte – ohne Überwachung oder manipulative Anreize. „Wer das Bargeld schwächt, schwächt die Freiheit“, warnt er eindringlich.

Forderung nach rascher Umsetzung

Die FPÖ fordert eine Umsetzung innerhalb von vier bis sechs Monaten. Petschnig appelliert an die Bundesregierung, endlich zu handeln, um schleichende Einschränkungen zu verhindern. „Wer sich gegen den Verfassungsschutz des Bargelds stellt, stellt sich gegen die Österreicher“, so Petschnig.

Quellen: exxpress.at
Credits: APA

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