FPÖ zu Karner: „PR-Märchen“ statt harter Abschiebungen

FPÖ zu Karner: „PR-Märchen“ statt harter Abschiebungen

Während Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) verkündet, dass täglich 35 Ausländer Österreich verlassen müssen, sieht die FPÖ die Sache ganz anders. Für die Freiheitlichen ist die Halbjahresbilanz des Ministers nichts als ein PR-Gag, der die Realität des Asyl- und Abschiebungschaos in Österreich schönredet.

„Fast die Hälfte sind Straftäter“ – kein Grund zum Feiern

Karner gab zu, dass knapp die Hälfte der Abgeschobenen Straftäter sind. Für die FPÖ ist das kein Erfolg, sondern ein Offenbarungseid. FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz kritisiert scharf: „Das ist keine Erfolgsmeldung, sondern der Beweis, dass die Regierung die Sicherheit der Bevölkerung nicht ernst nimmt.“ Statt das Problem konsequent anzugehen, inszeniere Karner lieber ein PR-Märchen, um von den wahren Versäumnissen abzulenken.

Kickl fordert Umdenken: Täterschutz muss enden

FPÖ-Chef Herbert Kickl meldet sich ebenfalls zu Wort und verlangt ein Umdenken in der Asyl- und Sicherheitspolitik. „Wir brauchen keine Regierung, die Täterschutz vor Opferschutz stellt“, so Kickl. Er fordert härtere Maßnahmen gegen Kriminelle ohne legalen Aufenthaltsstatus und wirft der Regierung vor, die Bevölkerung nicht ausreichend zu schützen.

Skepzis bleibt

Die FPÖ sieht in Karners Zahlen keinen Grund zur Entspannung. Vielmehr sei die Lage weiterhin kritisch, und die Regierung bleibe hinter den Erwartungen zurück. Für die Freiheitlichen ist klar: Österreich braucht eine Politik, die Recht und Ordnung konsequent durchsetzt – keine Schönfärberei und keine halbherzigen Abschiebungen.

Credits: APA

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