FPÖ weiter klar stärkste Kraft – Konkurrenz weit abgeschlagen

FPÖ weiter klar stärkste Kraft – Konkurrenz weit abgeschlagen

Zwei aktuelle Umfragen bestätigen die Dominanz der FPÖ in Österreich. Während die Freiheitlichen zwischen 34 und 36 Prozent liegen, rangieren ÖVP und SPÖ nur zwischen 19 und 23 Prozent. Die Erhebungen zeigen jedoch unterschiedliche Trends.

Standard-Umfrage: Regierungsparteien holen leicht auf

Laut der Umfrage im Auftrag des Standard, die um den Monatswechsel Jänner/Februar durchgeführt wurde, fällt die FPÖ leicht auf 34 Prozent. Damit bleibt sie aber mit deutlichem Abstand stärkste Partei. Die ÖVP würden rund 23 Prozent der Befragten wählen, die SPÖ bessert sich auf 19 Prozent. NEOS und Grüne fallen leicht auf jeweils 9 und 10 Prozent, wie Weekend.at berichtet.

Im Dezember hatte die FPÖ in der Standard-Sonntagsfrage noch 37 Prozent erreicht. Auf die ÖVP entfielen damals nur 19 Prozent, auf die SPÖ 18 Prozent. Die Grünen lagen bei 11 Prozent, NEOS bei 10 Prozent. Die KPÖ kommt sowohl im Dezember als auch im Februar auf 3 Prozent.

Österreich-Umfrage: FPÖ legt im Wochenvergleich zu

Die Österreich-Umfrage, die Anfang Februar erhoben wurde, zeichnet ein anderes Bild. Hier käme die FPÖ auf 36 Prozent, gefolgt von ÖVP (21 Prozent), SPÖ (19 Prozent), Grünen (9 Prozent), NEOS (7 Prozent) und KPÖ (5 Prozent). FPÖ, SPÖ und KPÖ haben demnach im Wochenvergleich zugelegt, während ÖVP und NEOS Einbußen hinnehmen mussten.

Widersprüchliche Trends

Die beiden Sonntagsfragen lassen auf unterschiedliche Entwicklungen schließen, wie VOL.AT analysiert. Während die Standard-Erhebung den Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und NEOS seit Dezember einen leichten Aufholtrend attestiert, sieht die Österreich-Umfrage die oppositionelle FPÖ im Wochenvergleich im Aufwind.

Trotz der unterschiedlichen Detailwerte zeigt sich in beiden Umfragen ein klares Bild: Die FPÖ dominiert das politische Feld in Österreich mit deutlichem Vorsprung vor der Konkurrenz. Die Regierungsparteien ÖVP und SPÖ liegen mit Abstand zurück und müssen um Platz zwei kämpfen.

Quellen: Exxpress, Der Standard, Österreich, VOL.AT, Weekend.at
Credits: APA

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