FPÖ-Chef Kickl fordert: „Stoppt den NEOS-Zerstörungskurs gegen die USA!“

FPÖ-Chef Kickl fordert: „Stoppt den NEOS-Zerstörungskurs gegen die USA!“

Parteichef Herbert Kickl hat Bundeskanzler Stocker aufgefordert, den „zerstörerischen außenpolitischen Kurs“ der NEOS sofort zu stoppen. Hintergrund sind Aussagen des NEOS-EU-Abgeordneten Brandstätter, der die USA auf der Plattform X als „Schweine-Land“ bezeichnete. Diese Entgleisung sorgte nicht nur in Österreich, sondern auch in den USA für Aufsehen. Selbst eine Vize-Staatssekretärin des US-Außenministeriums sah sich zu einer Reaktion gezwungen.

„Pinke Elefanten im Porzellanladen“

Kickl sparte nicht mit scharfer Kritik: „Die NEOS agieren wie eine Abrissbirne für unsere Neutralität und gefährden mit ihren ideologischen Ausfällen die wirtschaftlichen Beziehungen zu den USA.“ Die Vereinigten Staaten seien Österreichs zweitwichtigster Handelspartner, betonte der FPÖ-Chef. Eine Schädigung dieser Beziehungen könnte katastrophale Folgen für die heimische Wirtschaft haben, die ohnehin unter der Rezession leidet. „Wenn täglich 20 Betriebe in die Insolvenz schlittern, kann sich Österreich solche diplomatischen Verwerfungen nicht leisten“, so Kickl weiter.

Diplomatie statt Ideologie

Die FPÖ fordert eine Rückbesinnung auf die immerwährende Neutralität Österreichs, die in der Verfassung verankert ist.

„Es ist die Aufgabe der Bundesregierung, Brücken zu bauen und nicht mit ideologischen Scheuklappen zu agieren“, erklärte Kickl.

Er warf der Regierung vor, den Wohlstand und die Sicherheit des Landes „grob fahrlässig“ aufs Spiel zu setzen.

Ein diplomatischer Eklat mit Folgen?

Die Aussagen von Brandstätter könnten weitreichende Konsequenzen haben. Wie die FPÖ betont, sind die USA nicht nur ein wichtiger Handelspartner, sondern auch ein zentraler Akteur in der internationalen Diplomatie. „Wer solche Partner beleidigt, riskiert nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische Schäden“, warnte Kickl.

Credits: APA

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