Fix: René Benko muss in Untersuchungshaft

Fix: René Benko muss in Untersuchungshaft

Benko verbrachte seine erste Nacht in einer Einzelzelle – ein übliches Verfahren bei prominenten  Häftlingen. Am Freitagnachmittag wurde dann die U-Haft über den gefallenen Immobilien-Tycoon verhängt, wegen Tatbegehungs- und Verdunklungsgefahr. Es gibt keine Chance auf Kaution. In der Untersuchungshaft droht ihm nun die Unterbringung in einer Vier-Mann-Zelle. Diese misst etwa 14 Quadratmeter, ausgestattet mit Stockbetten, einem Schrank, einem kleinen Tisch und einer Toilette. Duschen gibt es nur in Gemeinschaftsräumen, die von zahlreichen Insassen genutzt werden.

Überfülltes Gefängnis und karge Verhältnisse

Die Justizanstalt Josefstadt ist stark überbelegt: Statt der ausgelegten Kapazität von weniger als 1.000 Insassen sind derzeit rund 1.100 Personen untergebracht. Neben Gewaltverbrechern und Islamisten sitzen hier auch Personen, die Unterhaltszahlungen verweigern. Das Essen wird von Häftlingen als unzureichend beschrieben, und der Umbau der Anstalt, der die Situation verbessern soll, wird erst 2032 abgeschlossen sein.

Hier sitzt Benko ein: Die JVA Josefstadt Credit Wikipedia

Vorwürfe und Verdachtsmomente

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) wirft Benko vor, weiterhin Gläubiger betrogen zu haben. Berichten zufolge wurde sein luxuriöser Lebensstil auch durch Zahlungen von Familienangehörigen und Stiftungsbegünstigten ermöglicht. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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