Die neue Außenministerin war noch Donnerstagabend in Brüssel, hatte einen extrem anstrengenden Tag mit vielen Treffen im EU-Hauptquartier – und sollte dann am Freitagvormittag eine sensationelle Rede zur Regierungserklärung im Nationalrat abliefern.
Das ist dann aber nicht so gut gegangen: Die NEOS-Chefin verlor sich in Allgemeinplätzen, in etwas irritierenden Sätzen. So meinte Beate Meinl-Reisinger: „Die Geschichte wartet nicht auf uns.“
Diese sinnlose Floskel – natürlich wartet die Geschichte, das Vergangene, nie auf einen – fiel auch exxtra24-Lesern auf, die in der Redaktion anriefen: „Was ist da los, das klingt ja alles so, wie wenn das nie vorbereitet worden wäre.“ Ein TV-Zuseher meinte dazu sogar: „Das sieht aus, wie wenn Frau Meinl-Reisinger zu wenig Schlaf gehabt hätte.“
Beate Meinl-Reisingers Vortrag wird jedenfalls nicht als rhetorisches Glanzstück in die Geschichte des Hohen Hauses eingehen.
Die Pinken haben jedenfalls erneut eine Chance vergeben, sich als Reform- und Zukunftspartei gut zu präsentieren.
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