Die Spannungen zwischen Russland und dem Westen erreichen einen neuen, erschreckenden Höhepunkt. Während US-Präsident Donald Trump über die Lieferung von weitreichenden Tomahawk-Marschflugkörpern an die Ukraine nachdenkt, sendet der Kreml eine eiskalte Drohung in Richtung Großbritannien. Ein führender russischer TV-Moderator sprach offen von der „Auslöschung“ des Landes und versetzte damit die Welt in Alarmbereitschaft.
„Die ganze Menschheit wird Beifall klatschen“
Für den jüngsten Schockmoment sorgte Wladimir Solowjow, der als einer der wichtigsten Propagandisten des Kremls gilt. Wie das Nachrichtenportal oe24.at unter Berufung auf den britischen „Express“ berichtet, verglich Solowjow in seiner Sendung die mögliche Lieferung von Tomahawk-Raketen an Kiew mit der Kuba-Krise von 1962, die die Welt an den Rand eines Atomkriegs brachte.
Doch damit nicht genug. Mit einer unfassbaren Aussage legte der Moderator nach und erklärte wörtlich: „Wenn das Vereinigte Königreich ausgelöscht wird, wird die ganze Menschheit Beifall klatschen.“ Eine direkte und unverhohlene Drohung, die an Deutlichkeit kaum zu überbieten ist. Solowjow forderte Präsident Wladimir Putin zudem auf, als Zeichen eines bevorstehenden russischen Schlages alle Diplomaten aus den USA und Großbritannien abzuziehen.
Putins kühle Warnung an Trump
Die aggressive Rhetorik aus Moskau richtet sich gegen die Überlegungen in Washington. US-Präsident Trump hatte angedeutet, dass eine Lieferung der hochmodernen Marschflugkörper an die Ukraine möglich sei, warnte aber zugleich den Westen vor den Konsequenzen eines solchen Schrittes.
Auch Kremlchef Wladimir Putin selbst schaltete sich in die Debatte ein und reagierte ungewöhnlich scharf. Wie russische Staatsmedien berichten, warnte Putin davor, dass Waffenlieferungen dieser Art die jüngsten positiven Entwicklungen in den Beziehungen zu den USA zunichtemachen würden. „Das wird zur Zerstörung unserer Beziehungen führen“, so der russische Präsident. Die Lage bleibt extrem angespannt, und die Welt blickt mit Sorge auf die nächsten Schritte der beteiligten Atommächte.
Quelle: oe24.at
Credits: APA
Neueste Kommentare